MLPD

Das Verbot des 26. Internationalen Kurdischen Kulturfestivals muss fallen

Für das Zentralkomitee der MLPD hat die Internationalismus-Sekretärin Monika Gärtner-Engel gegenüber NAV-DEM und Civaka-Azad die Solidarität erklärt:

Von Monika Gärtner-Engel Internationalismus-Sekretärin der MLPD
Das Verbot des 26. Internationalen Kurdischen Kulturfestivals muss fallen
Gabi Fechtner, Voristzende der MLPD spricht auf dem Kurdischen Kulturfestival 2017 (rf-foto)

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen von NAV-DEM und Civaka-Azad, wir sind empört über das Untersagen des 26. Internationalen Kurdischen Kulturfestivals am 8. September durch die zuständigen Behörden in Dinslaken. Das steht offenbar in Verbindung mit dem anstehenden Erdogan-Besuch in Deutschland.

Euer Kampf für die Durchsetzung des Kulturfestivals hat die volle Unterstützung der MLPD!

Das Verbot ist Ausdruck einer umfassenden Rechtsentwicklung der Regierung und der bürgerlichen Parteien, die wir gegenwärtig erleben, mit neuen Polizeigesetzen, reaktionärer Flüchtlingspolitik und Kriminalisierung und Unterdrückung von Revolutionären und Marxisten-Leninisten, ihrer Erklärung zu „Gefährdern“ u.v.m.

 

Gegen diese Rechtsentwicklung ist das Gebot der Stunde, dass sich die fortschrittlichen und revolutionären Kräfte enger zusammenschließen – über weltanschauliche und parteipolitische Differenzen hinweg.

 

Euer Kulturfestival steht für die kämpferische und kulturvolle Förderung des gerechten kurdischen Befreiungskampfs und des antifaschistischen Kampfes in der Türkei. Die MLPD ist stolz, in den letzten Jahren immer daran teilgenommen zu haben und wir freuen uns auch dieses Jahr darauf.

Die MLPD fordert: Weg mit dem Verbot des Festivals! Abbruch der diplomatischen Beziehungen Deutschlands zur Erdogan-Türkei!

Internationale Solidarität ist stärker als imperialistische Unterdrückung!