USA

Trumps Wahlkampfteam: Verschwörung gegen die USA

Der ehemalige Wahlkampfmanager von Donald Trump, Paul Manafort, hat sich einer Verschwörung zum Betrug der USA schuldig bekannt.

von Jörg Weidemann

Weitere Anklagepunkte, wie Geldwäsche und Verstöße gegen ein Anti-Lobbyismus-Gesetz, wurden im Rahmen dieses Deals fallengelassen. Zwar geht es um Vergehen im Zusammenhang mit der Ukraine.

 

Aber Manafort verfügt auch über beste Drähte nach Russland. Und die US-Bundespolizei FBI prüft nach wie vor, ob Trumps Wahlkampf illegale Unterstützung aus Russland bekam. Manafort will mit den FBI-Ermittlern um Robert Mueller umfassend kooperieren. Trumps Gegner im US-Finanzkapital, wo er längst nicht mehr unumstritten ist, sehen hier neue Wege ihn zu attackieren und eine mit Russland eingefädelte  Beeinflussung der US-Wahlen nachzuweisen.

 

Manafort könnte unter anderem über ein Treffen zwischen Trumps Sohn, seinem Schwiegersohn Jared Kushner und einer russischen Anwältin berichten, bei der er anwesend war. Dort soll, so die Vermutung der Ermittler Material gegen die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton angekündigt worden sein. "Das Treffen gilt als einer der deutlichsten Hinweise auf eine Verbindung zwischen dem Trump-Lager und Russland im Wahlkampf", schreibt heute T-Online.