G 20

Razzia: Kriminalisierung geht weiter

Während "Verfassungsschutz"-Chef Hans-Georg Maaßen um seinen Posten bangen muss, treibt seine Behörde die Kriminalisierung der G20-Proteste in Hamburg weiter voran. Über ein Jahr nach den Protesten fanden heute ab 6 Uhr früh Razzien in 15 Wohnungen in Hamburg, Elmshorn in Schleswig-Holstein und in Dortmund statt. Dabei wurde ein 35-Jähriger festgenommen. Außerdem wurde "Beweismaterial" wie Handys und Computer "sichergestellt". Die Razzia, die unter Führung der Sonderkommission "Schwarzer Block" stand, hat sich gegen insgesamt zwölf Beschuldigte gerichtet.