Hannover

VW-Kolleginnen und Kollegen: „Die AfD hat hier nichts zu suchen“

Mittwoch war die AfD bei VW vor dem Haupttor. Gemäß ihrer Politik, die Umweltkatastrophe zu leugnen, wollen sie sich als Retter des Dieselmotors aufspielen. Sie sehen ihn gar als „Opfer der Umwelthysterie“.

Korrespondenz aus Hannover
VW-Kolleginnen und Kollegen: „Die AfD hat hier nichts zu suchen“
Transparent des antifaschistischen Bündnisses aus Hannover vor dem VW-Haupttor in Hannover (rf-foto)

Mit populistischen Plakaten wie „Diesel = Super“ halten sie an der Mensch und Natur zerstörenden Technik fest. Kein Wort von Millionen frühzeitig Verstorbener durch die Stickoxide, kein Wort von der dringend notwendigen Hardwarenachrüstung auf Kosten der Konzerne und Bestrafung der Profiteure bei VW.

Auch die MLPD über den AfD-Auftritt informiert

Mit ca. 20 Mann standen sie 50 Meter vom Hauttor entfernt mit ihren Plakaten und Deutschlandfahne. Mit Kolleginnen und Kollegen reden – das ist nicht ihre Sache. Diskutiert haben die Kolleginnen und Kollegen aber im Betrieb, und unter anderem auch die MLPD informiert, dass die AfD einen Einsatz plant. Einige Vertreter der IG Metall waren vor Ort. Am Haupttor prangte gut sichtbar das Plakat „Bunt statt Braun“ vom Hannoverschen Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus …

 

Und selbstverständlich war die MLPD zur Stelle, hat mit den Kolleginnen und Kollegen diskutiert und die Broschüre „AfD = Wegbereiter des Faschismus“ gegen Spende verteilt. Das Rote Fahne Magazin „Wehret den Anfängen – Stärkt den Aufbau des Internationalen Bündnisses“ gab die richtige Orientierung im Kampf um Arbeitsplätze und Umweltschutz - gegen die Spaltung.

"AfD hat hier nichts zu suchen"

Die Kolleginnen und Kollegen machten in der Mehrheit deutlich, was sie von der AfD halten: „Das ist die falsche Partei“, „Von denen kommt nicht Gutes“ und auch „Die AfD hat hier nichts zu suchen“. Das sollte von den Kolleginnen und Kollegen noch mit viel mehr Nachdruck durchgesetzt werden.