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"Unteilbar gegen die Regierung, gemeinsam gegen PACE"

Unter der Überschrift "Unteilbar gegen die Regierung, gemeinsam gegen PACE" hat die Zeitung von Kollegen für Kollegen aller Opel-Werke und Zulieferer in Deutschland, "Der Blitz", folgendes veröffentlicht:

Aus Kollegenzeitung "Der Blitz"

Bis zu 250.000 Menschen haben am 13. Oktober in Berlin auf der #unteilbar-Demonstration ihre Wut auf die Rechtsentwicklung der Bundesregierung machtvoll auf die Straße getragen! Schon am nächsten Tag wurden CSU und SPD bei der Bayern-Landtagswahl gnadenlos abgestraft. Auch die AfD blieb nach dem faschistoiden Outing von Chemnitz deutlich unter ihren Erwartungen.

 

Diese Demonstration war ein starkes Signal. Aber sie reicht noch nicht: die Merkel/Seehofer/Nahles-Regierung muss zurücktreten; die ganze Rechtsentwicklung muss gestoppt werden! Dafür sind Massenstreiks nötig ...

 

Aber hat das auch was mit uns bei Opel zu tun? Ja! Denn unser Kampf gegen PACE ist Teil dieser Bewegung. Auf der letzten Belegschaftsversammlung in Rüsselsheim wurde erstmals in der Geschichte des Werks eine Personalchefin gellend ausgepfiffen. Die Zerschlagung des ITEZ (Entwicklungszentrum - Anm. d. Red.) und den Verkauf an Segula Technologies lehnen die Kollegen entschieden ab.

 

Auf der Betriebsversammlung in Eisenach bestätigte Betriebsratsvorsitzender Lösche, dass nochmal 500 Arbeitsplätze vernichtet werden sollen. In Bochum soll über die Hintertür der Logistik-Tarif eingeführt werden. Hinter den Kulissen wird die Wiedereröffnung des Abfindungsprogramms betrieben ...

 

Unsere Arbeiterinteressen setzen wir nicht mit trügerischen Hoffnungen und Verzicht durch, sondern im internationalen Zusammenschluss und Kampf gegen PACE! Der Kapitalismus hat für uns Arbeiter keine Perspektive.

 

Die #unteilbar-Demonstration in Berlin war ein großer Erfolg, aber es wurden auch zwei Wege deutlich: entweder konsequenter selbständiger und überparteilicher  Kampf gegen Monopole und Regierung - oder "kritisches Begleiten" der volksfeindlichen Regierungspolitik und wütende antikommunistische Ausgrenzungsversuche gegen klassenkämpferische und revolutionäre Kräfte wie MLPD und Internationalistisches Bündnis.

 

Diesen Richtungskampf erleben wir seit Monaten auch bei Opel immer mehr, wenn kämpferische Kollegen abgemahnt oder sogar gekündigt werden, und wenn versucht wird, kritische Gewerkschafter mundtot zu machen ...

 

Der "Zukunftstarifvertrag" muss gekündigt und PACE im konzernweiten Kampf zu Fall gebracht werden! Deshalb ist es richtig, als Konzernbelegschaft und mit unseren Kollegen in den anderen Konzernen unteilbar den gemeinsamen Kampf gegen die Monopolkapitalisten und ihre Politiker zu führen!

 

Für diesen Weg des koordinierten länderübergreifenden Kampfs steht gerade auch die Internationale Automobilarbeiterkonfernz, die 2020 in Südafrika zum zweiten Mal stattfinden wird ...

 

Hier gibt es mehr Informationen zur Internationalen Automobilarbeiterkonferenz!