Automobilindustrie

Dreister VW-Chef fordert "echte Agenda Auto"

In der Bild am Sonntag beklagte VW-Chef Herbert Diess, es fehle in Deutschland eine "echte Agenda Auto". Stattdessen habe man sich viel zu lange mit Diesel-Gipfeln aufgehalten. "In den letzten 30 Jahren gab es keine Industriepolitik", kritisierte der VW-Chef. Nun bräuchten Deutschland und Europa ein konstruktives politisches Umfeld, um sich mit Wettbewerbern wie China messen zu können. Eine unverhohlene Forderung nach noch rigoroserer Durchsetzung der Monopolinteressen gegen alle Widerstände. Aber auch ein Ablenkungsmanöver vom herrschenden staatsmonopolistischen Kapitalismus in Deutschland und der Rolle der Regierung als Dienstleisterin des allein herrschenden internationalen Finanzkapitals. Schließlich haben die Bundeskanzlerin und ihre verschiedenen Verkehrsminister alles dafür getan, den kriminellen Abgasbetrug der Autokonzerne zu fördern, zu vertuschen und seine Folgen auf die ganze Gesellschaft abzuwälzen.