Flüchtlinge

Kaum feste Jobs durch Leiharbeit

Die Hoffnung vieler Flüchtlinge, durch Leiharbeit zu einer festen Anstellung zu kommen, erfüllt sich sehr häufig nicht. Das berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf eine Auflistung der Bundesregierung auf Anfrage der Linkspartei. 90 Tage nach dem Ende eines Leiharbeitsverhältnisses landen demnach rund 80 Prozent aller syrischen, afghanischen und irakischen Staatsangehörigen nicht in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, sondern in der Arbeitslosigkeit (54 Prozent), in geringfügiger Beschäftigung (knapp sechs Prozent) oder in neuer Leiharbeit (20 Prozent). Konkret erhielten im vergangenen Jahr von 9.742 Leiharbeitern aus den Kriegsgebieten nur 2.191 nach dem Ende ihrer Verträge reguläre Jobs.