Vernetzungstreffen

#unteilbar – wie geht es weiter?

Für den 17. November hatte der Berliner Kokreis des #unteilbar-Bündnisses zu einem bundesweiten Vernetzungstreffen in Berlin eingeladen.

Von di

Von der MLPD verteilten wir vor Beginn des Treffens die Erklärung des ZK der MLPD "Geradlinig, stark, überparteilich – unteilbar gegen die Rechtsentwicklung der Regierung!" und sprachen mit einer ganzen Reihe Teilnehmern.

 

Die meisten waren bisher über das antikommunistische, spalterische Vorgehen des Berliner Kokreises und der darin Regie führenden Kräfte wie Corinna Genschel von der Linkspartei nicht informiert und nahmen interessiert die Erklärungen mit, um sich damit zu befassen. Verschiedene äußerten ihr Unverständnis oder auch deutliche Kritik am undemokratischen Vorgehen dieser Kräfte. Von den Moderatoren wurde jedoch verhindert,  dass bei diesem Treffen nochmals darüber diskutiert werden konnte.

Vorgehen widerspricht dem Wunsch der #unteilbar-Demo-Teilnehmer

Schon im Vorfeld des Vernetzungstreffens war anhand der Tagesordnung zu erkennen, dass dieses Treffen nicht den Zweck hatte, einen wirkungsvollen Beitrag zur weiteren Formierung des Massenwiderstandes gegen die Rechtsentwicklung zu leisten.

 

Stattdessen war das Ganze darauf ausgerichtet, es bei einem unverbindlichen, gruppendynamisch organisierten Austausch zu belassen. Das einzige konkrete Ergebnisse des Vernetzungstreffens war ein Beschluss, dass in drei Monaten Mitte Februar ein bundesweiter Kongress organisiert werden soll.

"Ausschluss der MLPD daneben"

Tatsächlich widerspricht das ganze Vorgehen dem Wunsch der meisten Teilnehmer der #unteilbar-Demonstration am 13. Oktober, gemeinsam wirkungsvoller gegen die Rechtsentwicklung der Regierung, der bürgerlichen Parteien und gegen die faschistoide AfD Front zu machen.

 

In Wirklichkeit geht es maßgeblichen Kräften in diesem Bündnis offenbar hauptsächlich darum, durch den Ausschluss von Marxisten-Leninisten die Chancen auf eine künftige rot-rot-grüne Regierung zu verbessern. Einzelne Teilnehmer äußerten sich nach der Versammlung und dem Lesen der Erklärung des Zentralkomitees der MLPD: „Der Ausschluss der MLPD ist völlig daneben.“ Ein anderer: „Es geht nicht um das, was euch vorgeworfen wird, sondern um die Inhalte, die ihr vertretet.“