Indonesien

Mindestens 222 Tote bei Tsunami auf Java und Sumatra

Ein schwerer Tsunami hat am Samstagabend, 22. Dezember, 21.27 Uhr Ortszeit, beliebte Urlaubsregionen auf Sumatra und Java in Indonesien getroffen. Dabei kamen mindestens 222 Menschen ums Leben, 843 wurden verletzt. Es wird allerdings vermutet, dass die Zahlen noch steigen. Ursache der Monsterwelle war offensichtlich ein Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau, der einen Unterwassererdrutsch zur Folge hatte. Der gleiche Vulkan hatte bei seinem bisher schwersten Ausbruch im Jahr 1883 rund 36.000 Opfer gefordert. Eine 20 Kilometer hohe Aschewolke stand über Indonesien und die Inseln wurden von mehreren Tsunamis getroffen.