Wolfsburg

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Wahlkampf am VW-Werkstor

Bei bestem Wetter fanden am Montag, 20. Mai, Wahlkampfeinsätze der Internationalistischen Liste/MLPD vor Tor Nord bei VW in Wolfsburg statt.

Korrespondenz aus Wolfsburg

Bereits morgens zur Frühschicht wurden die Wahlzeitung verteilt und Werbung für die Kundgebung zum nächsten Schichtwechsel gemacht. Auffallend: Keine Kollegin und  Kollege verteidigte mehr VW, eine gewaltige Änderung seit Bekanntwerden des Dieselverbrechens. Mittags dann die Kundgebung. Eine Genossin des Zentralkomitees der MLPD legte überzeugend dar, warum es richtig ist, gegen die imperialistische EU zu rebellieren, für eine sozialistische Gesellschaft zu kämpfen und am 26. Mai die Internationalistische Liste / MLPD zu wählen. Carmen Kinzel vom Bündnisrat des Internationalistischen Bündnisses attackierte, dass die Umweltverbrecher aus der Konzernführung immer noch frei rumlaufen, während Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter gefeuert wurden und für alle anderen die Arbeitshetze steigt. ...

 

Viele Kolleginnen und Kollegen waren der Meinung, dass man gegen die Ausbeutungssteigerung aktiv werden muss. Der Flyer „Ungewöhnliche Zeiten erfordern mutige Entscheidungen!“ zur Mitgliederwerbung für die MLPD stieß auf Interesse. Einzelne trugen sich für die Arbeiterplattform des Internationalistischen Bündnisses ein.

 

Nachmittags fand eine Gesprächsrunde mit der Genossin des Zentralkomitees der MLPD statt. Ein VW-Kollege berichtete von den Diskussionen am Tor, dass zwar viele in konkreten Fragen die gleiche Meinung haben wie wir, aber ablehnend reagieren, wenn es um Parteien geht. Dazu sagte die Genossin, dass es richtig ist, die Kritik an der Rechtsentwicklung der bürgerlichen Parteien und ihrer Politik zu bestärken. In der gesellschaftlichen Polarisierung müssen wir uns scharf von diesen Parteien abgrenzen, damit die Kolleginnen und Kollegen merken, dass wir mit unserer sozialistischen Politik eine grundsätzlich andere Richtung vertreten und eine grundsätzlich andere Art von Partei sind - neue Politikerinnen und Politiker. Ein erfolgreicher Tag, der mit dem Stecken der Wahlzeitung – leider im Regen – beendet wurde.