Iran

Esmail Bakhschi ist frei

Esmail Bakhschi, einer der Arbeiteraktivisten der Zuckerfabrik Hafttapeh, ist vom 18. November 2018 bis 12. Dezember 2018 im Gefängnis gefoltert worden. Durch enormen Druck der unterdrückten Schichten im Iran und der internationalen Organisationen und Gewerkschaften gegen das iranischen Regime, ist er jetzt wieder frei und hat seinen Arbeitsplatz wieder zurückbekommen.

Von „Freunde der ICOR, Hamburg“ (auch Übersetzung)
Esmail Bakhschi ist frei
Esmail Bakhschi (foto: hra-news)

Er hat sich bei seinen Unterstützern wie folgt bedankt:

„Meine lieben Landsleute!

Wie kann ich eure unbegrenzte zärtliche Zuneigung zu mir vergessen? Ich werde nicht vergessen, dass ihr in den schwierigsten Momenten meines Lebens an mich gedacht habt und meine Familie mit eurer Liebe und Zuneigung unterstützt habt?

 

In den vergangenen Tagen war ich geistig und wörtlich (physisch) nicht imstande mich zu äußern. Sogar Wörter sind mir fremd geworden. Aber jetzt muss ich mich einfach äußern. Deswegen bemühe ich mich trotzdem ich sehr durcheinander bin, trotz der stotternden Sprache und dem zitterndem Herzen meinen tiefen Dank bei euch zu äußern.

 

Zuerst bedanke ich mich bei den Unterdrückten, Ausgebeuteten und treuen Arbeitern von Hafttapeh und ihren großartigen (noblen) Familien, die bis zum letzten Tag zu meiner Familie gestanden haben. Und heute, wo ich nach den 40 Tagen wieder an meinen Arbeitsplatz zurückkehrte, fühle ich mich ein wenig frei (…)

 

Ihr Freiheitsliebenden; ich bedanke mich bei meinen Klassenbrüdern, und allen Organisationen sowie den iranischen Arbeitergewerkschaften. Ich bedanke mich bei den lieben Lehrern, den Ärzten, den Pflegern, den Krankenschwestern, den Händlern im Bazar und allen Schichten und Gemeinschaften, die mich liebevoll unterstützt haben. Ich bedanke mich bei den progressiven Künstlern und den Autoren. Ich bedanke mich besonderes bei den lieben Studenten. Ich liebe euch, ihr, die hervorragenden Schmetterlinge meines Lands.

 

Ich sage euch allen meinen lieben Unterstützter, die, als ich im Gefängnis war, die Parole „Ich bin Esmail Bakhsch“ gerufen oder geschrieben haben, um mich und meine traurige Familie zu beruhigen. Ich liebe euch und opfere mich für euch."