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Streiks in Geldtransport-Branche erfolgreich

Die Gewerkschaft ver.di und die Geldtransport-Unternehmer haben sich rückwirkend zum 1. Januar auf einen neuen Tarifvertrag für rund 11.000 Geldtransportfahrer mit einer Laufzeit von zwei Jahren geeinigt.

Von gp

Demnach erhalten die Beschäftigten in zwei Stufen zwischen 7,7 und 17,1 Prozent mehr Gehalt.

Angleichung Ost-West durchgesetzt

Es ist das Ergebnis erfolgreicher dreitägiger Warnstreiks. Bei einer Fortsetzung der Streiks hatte der Handel empfindliche Einschränkungen befürchtet. In weiten Teilen der Geldtransportfahrerbranche sind Niedriglöhne normal. Ver.di forderte eine Erhöhung der Entgelte um 1,50 Euro pro Stunde und die Angleichung der Löhne Ost-West in zwei Jahren.

 

Eine weitere Begründung war, dass der Job als Geldbote recht gefährlich sei und die "Angst immer mitfahre". Für ver.di ist das Tarifergebnis auch ein weiterer wichtiger Schritt hin zur Angleichung der Entgelte zwischen den Bundesländern. Bis zum 24. Januar sind die Mitglieder von ver.di zu einer Urabstimmung über den Abschluss aufgerufen.