Indien

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Hindu-Faschisten unterdrücken Wissenschaft

Der aus der hindu-faschistischen Bewegung stammende indische Premierminister Navendra Modi eröffnete vor kurzem den 106. sogenannten "Indian Science Congress". Es erweist sich als Forum extrem reaktionärer Wissenschaftsfeindlichkeit.

Von hi

Ein Referent behauptete, Newton und Einstein hätten die Welt verkannt. Man solle die Gravitationswellen in "Navendra-Modi-Wellen" umtaufen. Die religiöse Mythologie soll die Wissenschaft ersetzen.

 

Ein Chemiker behauptete, der mythische Dämon Ravana habe - vor Urzeiten - über 24 Flugzeugtypen verfügt. Der König von Hasfinapur habe mittels der Stammzellenforschung 100 Nachkömmlinge hervorgebracht.

 

Modi hatte seine Zuhörer schon 2014 verblüfft, als er im elefantenköpfigen Gott Ganescha den Beweis dafür erblickte, dass die alten Inder schon plastische Chirurgie beherrschten.

 

Die unsinnigen Behauptungen stießen auf Widerspruch verschiedener Wissenschaftler, die einen Protestbrief verfassten. Unter ihnen der Elektroingenieur Banerjee, der erklärte: "Das ist etwa so, wie wenn man in Europa alles für wahr hielte, was in Ilias und Odysee erzählt wird."