Solingen

Gemeinsamer Museumsbesuch: "Zeiten des Umbruchs"

27.01.2019 14:30 Uhr

Solingen, Zentrum für verfolgte Künste, Wuppertaler Straße 160, 42653 Solingen


Das fortschrittiche Bündnis SOLINGEN AKTIV schreibt in einem Rundbrief an Mitglieder und Freunde:

 

Darüberhinaus laden wir euch ein zum gemeinsamen Besuch einer interessanten Ausstellung unseres weltweit bekannten und gewürdigten "Zentrum für Verfolgte Künste" ein: "Zeiten des Umbruchs – Vor 100 Jahren - Erster Weltkrieg, Novemberrevolution, Weimarer Republik in der Kunst"
Gemeinsamer Besuch: Sonntag, den 27. Januar, 14.30 Uhr,

Zentrum für verfolgte Künste GmbH (im Kunstmuseum Solingen), Wuppertaler Str. 160, 42653 Solingen
Eintritt für Mitglieder frei, kostenlose Führung.


Auf der Homepage des Museums heißt es zur Sonderausstellung:
Zeiten des Umbruchs – vor 100 Jahren ist die neue Ausstellung im Zentrum für verfolgte Künste Solingen überschrieben.
Mit Werken aus der Kunstsammlung Gerhard Schneider wird die Phase der Umwälzungen über Ersten Weltkrieg, Novemberrevolution und Weimarer Republik dokumentiert – authentisch, aus der Sicht der Beteiligten und ihrer künstlerischer Verarbeitung ... Die Ausstellung wartet aber  – so wie es sich das Zentrum für verfolgte Künste zur Aufgabe gemacht hat - vor allem mit Beispielen bislang wenig Gewürdigter auf. Ein Augenmerk zieht die höchst kritische farblithographische Folge „Krieg – 7 Blätter allen Völkern gewidmet“ von Willibald Krain auf sich, die er 1916 nur in der neutralen Schweiz herausbringen konnte. Am eigenen Leibe erfahrene Kriegserlebnisse sind  mit Arbeiten von Otto Fischer-Trachau, Waldemar Flaig, Erich Fraaß, Fritz Fuhrken, Rudolf Heinisch, Franz Markau, Max Pechstein, Heinrich Steinhagen, Heinrich Stegemann oder Fritz Steisslinger zu finden ... Die Ausstellung zeigt Arbeiten, auch ganze Zyklen, zu Phasen der Revolution. So Albert Birkles Zeichnung „Unter den roten Fahnen“ von 1919, Arbeiten etwa von Erich Fraaß, Franz M. Jansen, Otto Lange, die Folgen „Die fiebernde Straße“ von Willibald Krain, „Revolutionszeit“ von Magnus Zeller und fünf Blätter aus dem „Totentanz“ von Hans Ludwig Katz. Künstler schufen sich mit der „Novembergruppe“ eine eigene Revolutionsinstitution. Ihr Programmheft „An alle Künstler“ mit einer Coverillustration von Max Pechstein ist ebenfalls zu sehen.