Gelsenkirchen

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AUF solidarisch mit Uniper-Kollegen

Viel Durchschlagskraft und einen langen Atem wünscht das überparteiliche kommunale Wahlbündnis, AUF Gelsenkirchen, den Kollegen in den Uniper-Werken.

Pressemitteilung

„Die aufgestellten Forderungen für 6,8 Prozent Lohnerhöhung sind völlig berechtigt. Wir setzen uns für die Uniper-Beschäftigten ein: Für ihre Gesundheit und den Stopp der Ölpellet-Verbrennung ebenso, wie für eine bessere Bezahlung ihrer Arbeit. Da ist mehr drin, wie die wirksamen Warnstreiks gezeigt haben“, unterstreicht AUF-Vorstandssprecherin Dagmar Brettschneider. „Wir stärken den Kollegen hier in Gelsenkirchen und Gladbeck den Rücken.“

 

Ermutigend: Am 15. Januar waren die Azubis an allen Standorten beim Auftakt dabei. Es verdient Respekt, dass die Kollegen entgegen aller Stimmungsmache den Warnstreik organisierten. Eine Frechheit ist es, dass Uniper mit einem Gerichtsbeschluss den Abbruch des Warnstreiks herbeiführte. Hätten sie ein akzeptables Angebot vorgelegt, wären die Heizungen warm geblieben!

 

Dass Uniper so reagierte, zeigt doch, dass der Konzern an einer empfindlichen Stelle getroffen wurde. Uniper verkündete im November 2018 etwas gesunkene Gewinnerwartungen, aber durchaus noch ‚in der Bandbreite der Erwartungen‘ ...

 

Für die weiteren Verhandlungen ab dem 25. Januar wünscht AUF den Beschäftigten von Uniper viel Solidarität aus der Bevölkerung, für die wir uns mit einsetzen.