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Daimler Untertürkheim: Nein zur Entlassung aller Leiharbeiter!

Die Stuttgarter MLPD-Stadtzeitung "tatsach'" berichtet in ihrer Ausgabe vom 26. Januar, dass über 1.000 Kolleginnen und Kollegen, die oft drei, fünf oder sechs Jahre für Daimler gearbeitet haben, in den nächsten Monaten mit dem Argument der Umstellung auf die Elektromobilität entlassen werden sollen. Weiter heißt es in dem Artikel:

Artikel aus MLPD-Stadtzeitung für Stuttgart

Doch um die Umwelt geht es dem Vorstand nicht. Sonst würde die Produktion von Autos mit Verbrennungsmotoren nicht noch gesteigert werden oder der umweltpolitisch bessere Brennstoffzellenantrieb in Serie gehen. Und es ist auch kein Naturgesetz, dass ein E-Motor, der nur aus 10 bis 20 Prozent der Teile eines Verbrenners besteht, zur Entlassung von Arbeitern führt. Was ist das für ein Gesellschaftssystem, wo der Fortschritt der Produktivkräfte sich in Kräfte zur Zerstörung der Arbeitsplätze und Umwelt verwandelt?

Automobil-Beschäftigte herausgefordert

Die MLPD setzt sich deshalb für den Kampf um Umweltschutz und Arbeitsplätze ein. Sie fordert: 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich! Sie verbindet dies mit dem Ziel einer sozialistischen Gesellschaft, wo die Früchte des Fortschritts der Produktivkräfte der Gesellschaft zugute kommen, in Einheit mit Schutz der Natur.


Die Automobil-Beschäftigten sind jetzt herausgefordert, den Entlassungen der Leiharbeiter den Kampf anzusagen - sie sind nur die ersten. Und sie müssen Verantwortung für die Rettung der Erde vor der Profitwirtschaft übernehmen. Die Region steht hinter euch!