Tarifrunde

Tarifrunde

7.500 Stahlarbeiter im Warnstreik

Diese und letzte Woche fanden die ersten Warnstreiks in der Stahltarifrunde statt. Bis jetzt beteiligten sich über 7.500 Kolleginnen und Kollegen.

Korrespondenz

„Es wurde aber auch mal Zeit, das wir auf die Straße gehen“, so ein Kollege von ArcelorMittal in Duisburg Ruhrort. An dem Standort gab es zum ersten Mal seit vielen Jahren einen Streik.

 

Die MLPD steht an der Seite der Stahlarbeiter. Ihre Betriebsgenossen beraten und diskutieren mit ihren Kolleginnen und Kollegen, wie der Kampf zur Durchsetzung der Forderungen am besten geführt wird. Bei den Warnstreiks traten Delegationen der MLPD selbstbewusst auf, verteilten das Flugblatt der MLPD „Arbeitszeit im Fokus“, diskutierten die notwendige Forderung nach der 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich und warben für eine Mitgliedschaft in  den Betriebsgruppen.

 

Gerade im Kampf stellen sich die Kollegen viele grundsätzliche Fragen – was für ein Zukunft haben unsere Kinder, was ist zu tun gegen die Zerstörung der Umwelt, wie kann man die Rechtsentwicklung der Regierungen stoppen, muss nicht was grundsätzliches geändert werden und wie sieht die Alternative aus? Für die MLPD ist das der echte Sozialismus.

 

Die IG Metall ruft diese Woche zu weiteren Warnstreiks auf - morgen am größten Stahlstandort in Deutschland bei tkSE Duisburg Hamborn/Beeckerwerth  ab 11.00 Uhr  vor Tor 1. Zur Mobilisierung fanden diese Woche über die ganze Hütte verteilt Betriebsratsinformationen statt. Daran beteiligten sich hunderte von Stahlarbeitern. Die Produktion wuerde jeweils zeitweise unterbrochen. Dabei wurde auch der Zusammenhang zwischen der Tarifrunde und den konkreten Plänen von thyssenkrupp diskutiert. Mit der Aufspaltung des Konzerns plant der Vorstand von thyssenkrupp  weitgehende Angriffe auf die ganze Konzern-Belegschaft. Auch die Folgen der Fusion mit Tata werden immer konkreter.

 

„Wir wollen die volle Durchsetzung unserer Forderungen und dem Vorstand zeigen,  mit wem er sich anlegt.“