Flüchtlinge

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Alassa Mfouapon auf „perspektive-online.net“

Der Protest des Kameruner Flüchtlings Alassa Mfouapon und des ihn unterstützenden Freundeskreises für sein Bleiberecht in Deutschland findet immer wieder Niederschlag in verschiedenen Medien. So schreibt dieser Tage das Internetmagazin „perspektive-online.net“:

Von ffz

Am 14. Januar lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den Asylfolgeantrag des Flüchtlingsaktivisten Alassa Mfouapon in einer Blitzentscheidung ab – er ist von Abschiebung bedroht. Doch es gibt juristischen und politischen Widerstand.

Ein ungewöhnlich schneller Vorgang

Nur etwas über drei Wochen hat das BAMF gebraucht, um die Abschiebung des Kameruners Alassa Mfouapon anzuordnen. Am 21. Dezember 2018 war dieser aus Italien nach Deutschland zurückgekehrt, um einen Asylfolgeantrag zu stellen. Doch schon am 14. Januar 2019 wurde die Behandlung des Antrags in Deutschland abgelehnt und erneut eine Abschiebung nach Italien angeordnet – mit Zustimmung der italienischen Seite. Ein ungewöhnlich schneller Vorgang. Gegen die Abschiebung wurde eine Anordnung auf aufschiebende Wirkung beim Verwaltungsgericht Karlsruhe beantragt.

 

Derweil gibt es für Mfouapon neue Hoffnung. So hat laut Rechtsanwaltsbüro Roland Meister das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Mitte Januar eine Abschiebung in einem ähnlichen Fall abgelehnt. Der Flüchtling I.E., der mit Alassa Mfouapon ebenfalls Sprecher der Geflüchteten von Ellwangen war, darf damit nicht nach Italien abgeschoben werden. Der ‚Freundeskreis Alassa‘ wertet dies als „konkreten Erfolg gegen die Dublin-III-Abschiebepraxis.“

Vorwürfe werden zurückgewiesen

In einer Antwort der baden-württembergischen Landesregierung auf eine Anfrage der AfD zu Alassa Mfouapon wurden außerdem schwerwiegende Vorwürfe gegen Mfouapon zurückgewiesen. So lägen keinerlei Untersuchungen der „Rädelsführerschaft“ gegen ihn wegen der Auseinandersetzungen in dem Flüchtlingslager in Ellwangen vor. Außerdem sei er am 21. Dezember 2018 rechtmäßig eingereist. In einem Artikel der BILD-Zeitung hatte das Innenministerium noch das Gegenteil behauptet ...


Hier kann der komplette Text gelesen werden!

 

Hier geht es zur aktuellen Petition "Alassa Alarm! Abschiebung droht!"

 

Hier geht es zur Petition "Ellwangen Appell", für die weiter Unterschriften gesammelt werden!

 

Liste eingehender Solidaritätsschreiben auf www.rf-news.de