Nordrhein-Westfalen

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Warnstreiks bei der AWO

Ver.di ruft am 18. und 19. Februar zu Warnstreiks bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in NRW auf.

Korrespondenz aus Dortmund

Ver.di fordert eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 10 Prozent, bei einer Laufzeit von 13 Monaten und damit eine Angleichung an das Lohnniveau des öffentlichen Dienstes. Die AWO hat in bislang drei Verhandlungsrunden lediglich 7 Prozent bei einer Laufzeit von 30 Monaten angeboten. Das sind auf zwölf Monate berechnet gerade mal 2,8 Prozent.

Von 'Wohlfahrt' kann bei der AWO für uns Beschäftigte schon lange kein Wort mehr sein

AWO-Kollegin aus Dortmund

Die AWO NRW beschäftigt 65.000 Kolleginnen und Kollegen in rund 3000 Einrichtungen. „Es ist nicht einzusehen, dass wir weniger für unsere Arbeit bekommen als unsere Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst. Von 'Wohlfahrt' kann bei der AWO für uns Beschäftigte schon lange kein Wort mehr sein. Da geht es genauso zu wie in jedem anderen Betrieb – immer mehr Druck, der krank macht, immer weniger Festangestellte ...“, so eine Kollegin aus Dortmund.

Zentrale Demo am 18. Februar in Essen

Am 18. Februar findet in Essen eine zentrale Demonstration und Kundgebung statt. Treffpunkt ist um 11 Uhr vor dem AWO Kreisverband am Pferdemarkt 5. Von dort geht es zur Kundgebung am Willy-Brandt-Platz. Am 19. Februar sind die Einrichtungen im Sozial- und Erziehungsdienst zum Streik und zu dezentralen Aktionen aufgerufen. Davon betroffen sind vor allem Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschulen und Beratungsstellen. Die vierte Verhandlungsrunde findet voraussichtlich am 6. März statt.