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26. Februar: Gemeinsamer Streiktag mit Demonstration und Kundgebung

Am 26. Februar 2019 rufen die Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes - ver.di, dbb, GEW und GdP - die Beschäftigten der Länder gemeinsam zu ganztägigen Streiks und zu einer Demonstration in Düsseldorf auf.

Korrespondenz
26. Februar: Gemeinsamer Streiktag mit Demonstration und Kundgebung

„Eine deutliche Annäherung an das Gehaltsgefüge des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen muss stattfinden“ erklärt Gabriele Schmidt, Landesbezirksleiterin ver.di NRW. „Der aktuelle Fachkräftemangel müsste das Land dazu zwingen, bei den Verhandlungen in Potsdam ein klares Zeichen für seine Beschäftigten zu setzen.“

 

„Die Länder haben im vergangenen Jahr einen Haushaltsüberschuss von 7,1 Milliarden Euro erwirtschaftet“, ergänzt der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach. „Jetzt ist nicht die Zeit, weitere Sparrunden zu fahren, sondern den öffentlichen Dienst zu stärken und die Beschäftigten zu motivieren."

 

Die GEW fordert für Lehrkräfte an Schulen, für Sozialarbeiter/-innen und Hochschulbeschäftigte eine verbesserte Eingruppierung sowie die stufengleiche Höhergruppierung und weniger Fristverträge an den Hochschulen.

 

Die Gewerkschaften fordern zudem von der Landesregierung eine Zusage, dass das Tarifergebnis ohne jeden Abstrich eins zu eins auf die Beamten und Versorgungsempfänger übertragen wird.

 

Eine Vorkundgebung ist für 11:15 Uhr vor dem DGB Haus in der Friedrich-Ebert-Straße geplant. Von dort geht ein Demozug gegen 12:15 Uhr in Richtung Landtag. Ein zweiter Demozug des dbb startet zeitgleich von der Jägerhofstraße (Auftaktdemo ab 11 Uhr). Die Hauptkundgebung beginnt um ca. 13:15 Uhr vor dem Landtag. Als Hauptredner werden Frank Bsirske (ver.di Bundesvorsitzender) und Ulrich Silberbach (dbb Bundesvorsitzender) erwartet.