Jugend

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Auf dem Friday for Future in Düsseldorf

Nach den Drohungen gegen Schüler, die weiterhin während der Schulzeit mit den Demonstrationen der #FridayForFuture-Bewegung gegen die herrschende Umweltpolitik protestieren, versammelten sich am Freitag, 21. Februar, zirka 50 Kinder und Jugendliche und zirka ein Dutzend Erwachsene – darunter auch ein paar Eltern - vor dem Düsseldorfer Bildungsministerium.

Korrespondenz

Mit Klebebändern über den Mund verdeutlichten die Schülerinnen und Schüler, was sie von den angedrohten Sanktionen halten: Sie wollen keinen Maulkorb! Ein Schüler trug aus seinem Heft einige Gedanken vor, unter anderem: Lenin würde sich im Grabe herum drehen, wenn er erleben müsste, dass Revolution nur in zugelassenen Bahnen stattfinden darf.

 

Der WDR und weitere Fotografen waren verhältnismäßig stark präsent – die Aktion war in ein paar Zeitungen und im Hörfunkt angekündigt. So waren auch Schülerinnen und Schüler aus der Umgebung an den entlegenen Ort gekommen.

 

Im Gespräch mit einzelnen Schülerinnen und Schülern zeigt sich Mut und Entschlossenheit, wenn auch einzelne Schülerinnen und Schüler isoliert mitmachen. Ein Zehnähriger, dessen Lehrerin das anfangs gut fand, beteiligt sich Freitags, obwohl er als einziger kommt; eine Auszubildende zur Erzieherin berichtet mir ähnliches aus ihrem Berufskolleg und dass es schon nicht risikolos ist, wie ihre Aktion am Ende im Zeugnis beurteilt wird.

 

Werbe-Flyer für eine Veranstaltung des Jugendverbands REBELL „Kampf der Klimakatastrophe“, die am Sonntag, 24. Februar, um 16 Uhr, in der Düsseldorfer Friedrich-Ebert-Str. 3 stattfinden wirf, wurden ebenfalls verteilt.