Metallindustrie

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"Für eine kämpferische und starke IG Metall - Gewerkschaftstag von unten vorbereiten!"

Zum IG-Metall-Gewerkschaftstag im Oktober diesen Jahres schreibt die Zeitung von Kolleginnen und Kollegen für Kolleginnen und Kollegen aller Daimler-Werke in Deutschland, "Die Stoßstange":

Kollegenzeitung "Stoßstange"

Bei unserem Gewerkschaftstag im Oktober geht es darum, wie sich die IG Metall in den nächsten vier Jahren positioniert. Was das Debattenpapier des IG-Metall-Vorstands als "ungewisse Zeit" beschreibt, verharmlost die Rechtsentwicklung der Regierungen und vertuscht die Ursachen, die in der Vertiefung der krisenhaften Entwicklung des weltweiten Kapitalismus liegen.

 

Die Hauptaufgabe der Gewerkschaft ist nicht, den Kapitalismus mitzugestalten, denn das läuft im Endeffekt auf "mein Werk", und "mein Land" hinaus, auf Spaltung und Krieg. Hauptaufgabe der Gewerkschaften ist, die Arbeiterinnen und Arbeiter auf harte Auseinandersetzungen und Streiks vorzubereiten. In diesem Sinne sollten wir von unten Delegierte für den Gewerkschaftstag wählen und Anträge stellen, die unseren Kampf in den Betrieben widerspiegeln: Für das Verbot von Leiharbeit und für Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. Wir brauchen ein vollständiges und allseitiges gesetzliches Streikrecht.

 

Außerdem müssen endlich die Unvereinbarkeitsbeschlüsse der IG Metall gegen revolutionäre Organisationen zu Fall gebracht werden. Die Arbeiterbewegung kann nur erfolgreich sein, wenn die Spaltung überwunden wird und die Revolutionärinnen und Revolutionäre gleichberechtigt mitarbeiten.