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8000 Menschen sagten „Nein“ zur AfD

8.000 Menschen demonstrierten in Münster gegen die ultrareaktionäre und rassistische AfD.

Korrespondenz
8000 Menschen sagten „Nein“ zur AfD
Das Rathaus von Münster (foto: Christian Schnettelker (CC BY-SA 4.0))

Am vergangenen Freitag, 22. Februar, wollte die AfD erneut ihren sogenannten "Neujahrsempfang" in Münster durchführen, was sie mit Hilfe der Stadtverwaltung und einem großen Polizeiaufgebot dann auch konnte. Das Bündnis "Keinen Meter den Nazis" rief zum Gegenprotest dagegen auf und protestierten lautstark mit Schildern und Transparenten gegen die AfD.

AfD ist nicht willkommen

Neben den Vertretern der DGB-Gewerkschaften waren auch zahlreiche Vereine, Parteien und Initiativen vor Ort vertreten. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Münster zeigten erneut, dass die  AfD in Münster nicht willkommen ist. Zahlreiche Jugendliche beteiligten sich am Protest. Ein Skandal dabei ist, dass die AfD soviel Rückendeckung von der Stadtverwaltung und ihrer Schwarz-Grünen-Regierung bei der Durchführung ihrer Veranstaltung bekam.

Bürgerkriegsübung der AfD

Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer (SPD) äußerte sich dazu gegenüber der Münsterschen Zeitung: „Die Stimmung erschien zwar stellenweise etwas aufgeheizter als bei den zurückliegenden AfD-Veranstaltungen im Rathaus. Die lautstarken Proteste verliefen aber weitestgehend friedlich. Mein Dank geht an die besonnen auftretende Polizei, die ab Nachmittag den gesamten städtischen Gebäudekomplex hermetisch abgeriegelt hatte.“

 

Mit so einer Bürgerkriegsübung der Polizei, die sich gegen den antifaschistischen Widerstand richtet können wir ganz und gar nicht zufrieden sein. Sogar ein Sicherheitsdienst bewachte seit dem Vortag das Rathaus um "mögliche Sachbeschädigungen" zu verhindern. Als wenn man damit von Seiten des antifaschistischen Widerstands rechnen müsste. Hier zeigt sich deutlich, dass die Rechtsentwicklung nicht nur von der AfD sondern auch von den Monopolparteien ausgeht. Nichts desto trotz: Der antifaschistische Widerstand in Münster wird weitergehen!