Brasilien

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Proteste der Gewerkschaften gegen Bolsonaros‘ „Rentenreform"

Zu den Protesten gegen die so genannte Rentenreform des faschistischen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro schreibt die Gewerkschaft CSP-Conlutas (eigene Übersetzung):

Von CSP-Conlutas

Am „Tag der Mobilisierung“, dem 20. Februar, gegen die volksfeindliche „Rentenreform“ der faschistoiden Bolsonaro-Regierung, gab es eine Großdemo in Sao Paulo und verschiedene kleinere in weiteren Bundesstaaten. Verbunden war das mit Einsätzen von Flugblatt-Verteilern vor Werkstoren, an Bahnhöfen, Universitäten und Einkaufszentren. Zum Teil wurden Straßen blockiert und auf dem Land gab es Aktionen von Landarbeiterkooperativen oder -gewerkschaften und der Landlosenbewegung MST. Zehntausende nahmen an den Aktionen teil.

Flugblattaktionen in den  Metallbetrieben

In Parana protestierten die Beschäftigten von Renault, VW/Audi und weiteren Metallbetrieben vor Ort. In Goias protestierten die Kolleginnen und Kollegen von Mitsubishi. In fast allen nationalen Zentren der Metallindustrie gab es Flugblattaktionen der jeweils vor Ort zuständigen von insgesamt acht nationalen Gewerkschaftszentralen. Was gut ankam.

 

In Sao Paulo demonstrierten auch die Kolleginnen und Kollegen von Ford dagegen, dass das Werk in Sao Bernardo do Campo zum Ende des Jahres schließen soll. Es gab auch Proteste und Soli-Aktionen mit Ford-Kolleginnen und Kollegen bei Scania und Mercedes-Benz vor Ort.

 

In erster Linie war dieser Schritt einer, der die Masse der Arbeiterklasse informierte, aufklärte und mobilisierte, sich mit der neuen Situation und den neuen Anforderungen auseinanderzusetzen ...

Landesweiter Generalstreik geplant

Die acht Gewerkschaftszentralen beschlossen, den Kampf fortzusetzen. Die Mobilisierung zu erhöhen, mit dem Ziel, einen landesweiten Generalstreik zu organisieren. Aktuell wird der 8. März vorbereitet ...