Bosch

Bosch

Drohende massive Arbeitsplatzvernichtung

Am kommenden Mittwoch, 13. März, ist Belegschaftsversammlung bei Bosch in Feuerbach.

Korrespondenz aus Dortmund

Die IG Metall ruft im Anschluss an die Versammlung zu einer Kundgebung vor dem Tor auf. Die Kolleginnen und Kollegen fürchten um ihre Arbeitsplätze als Folge der Umstellung auf die E-Mobilität, die immer konkretere und rasantere Formen annimmt.

Bosch-Vorstand hat kriminelle Abgasmanipulation von Beginn an mitbetrieben

Aber auch als Folge der kriminellen Abgasmanipulationen, die der Bosch-Vorstand von Beginn an aktiv mitbetrieben hat. Im Bereich Diesel beschäftigt Bosch weltweit 50.000 Kolleginnen und Kollegen, in Deutschland rund 15.000 und davon 8.000 in Feuerbach. Der Betriebsrat verhandelt seit Oktober 2018 mit dem Bosch-Vorstand über die Folgen für die Arbeitsplatzvernichtung.

IG-Metall-Führung hat kein Mandat für Zugeständnisse an den Bosch-Vorstand

Der Bosch-Vorstand hat eine generelle Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden in der Woche angeboten, allerdings ohne Lohnausgleich! Die IG-Metall-Verantwortlichen fordern, dass die Lasten der „Transformation und der Dieseldebatte nicht einseitig auf die Beschäftigten abgewälzt werden dürften.“ Damit signalisiert die IG-Metall-Führung bereits, dass sie zu Zugeständnissen an den Bosch-Vorstand zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen bereit ist. Dazu gibt es kein Mandat!

Bosch-Vorstand muss die Verantwortung und Folgen der kriminellen Abgasmanipulationen voll tragen

Mit „Transformation“ beschönigt die IG-Metall-Führung die sich entfaltende Strukturkrise, die mit der Einführung der E-Mobilität zusammenfällt und die zur Vernichtung unzähliger Arbeitsplätze führen wird. Die richtige Konsequenz muss sein: der Bosch-Vorstand muss die Verantwortung und Folgen der kriminellen Abgasmanipulationen voll tragen, die er von Anfang an aktiv mitvorangetrieben hat. Die Antwort auf die drohende Arbeitsplatzvernichtung kann nur heißen: voller Einsatz für die 30-Stunden-Woche – aber nur mit vollem Lohnausgleich!