Pfingstjugendtreffen

Pfingstjugendtreffen

Ein vielversprechender Anfang ist gemacht

Zur letzten Pfingstjugendtreffen-Vorbereitungsgruppe in Eisenach kamen Jugendliche, die mit einer Mannschaft aus Eisenach beim Fußballturnier auf dem Pfingstjugendtreffen in Truckenthal antreten wollen.

Korrespondenz aus Eisenach
Ein vielversprechender Anfang ist gemacht
Der schöne Bolzplatz in Truckenthal freut sich schon auf die Hobby-Kickerinnen und Hobby-Kicker (rf-foto)

Ein Fußballtrainer ist auch schon gefunden. Klar war gleich, dass wir für eine Mannschaft noch viele Mitspieler brauchen und auch für das Turnier trainieren müssen.

 

Die Jugendlichen sprühten vor Ideen: „Wir können die Jungs einladen, mit denen wir auf unserem Spielplatz öfter Fußball spielen.“ Darauf kam die Frage „Und wie sieht es mit Mädchen aus?“

Die "Wartburgkickers" sind geboren

„Die können doch nicht Fußball spielen!“, wurde prompt entgegnet. Aber dieser Einwand zog nicht. Ein anderer Teilnehmer des Treffens konterte: „Die deutsche Frauennationalmannschaft hat doch schon einmal die Fußballweltmeisterschaft gewonnen.“ Ein Name für die Fußballmannschaft war schnell gefunden: „Wartburgkickers“. „Wir brauchen auch Trikots,“ warf ein anderer ein.

Wie finanzieren?

Da kam sofort die Diskussion auf, wer das denn bezahlen soll - die Trikots, die Fahrt zum Pfingstjugendtreffen, das Zelten und Essen und Trinken für zwei Tage. Hier gab es verschiedene Vorschläge für Finanzaktivitäten: zum Beispiel auf der 1.-Mai-Kundgebung des DGB rote Nelken zu verkaufen. Es wurde deutlich, dass gute Ideen allein nicht ausreichen. Ideen müssen auch in die Tat umgesetzt werden. Dazu muss jede und jeder seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend mit anpacken und Aufgaben übernehmen, sonst bleibt es bei der Idee.

Viele Ideen

Es fanden sich zwei Jugendliche, die sich mit einem erwachsenen Teilnehmer verabredeten, um einen Flyer zu erstellen, der zum nächsten Treffen und zum ersten Fußballtraining einladen soll. Eine andere Teilnehmerin, die in der Nähe des Spielplatzes wohnt, erklärte sich bereit mit zwei Jungs die Flyer auf dem Spielplatz zu verteilen. Andere wollten an der Kundgebung von Fridays for Future auf dem Eisenacher Markt teilnehmen und dort für die Vorbereitungsgruppe einladen. Denn das Pfingstjugendtreffen ist Teil der Rebellion für die Zukunft der Jugend. Das Pfingstjugendtreffen ist auch ein Forum, auf dem sich Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten sowie Azubis aus ganz Deutschland darüber austauschen können, wie der Kampf zur Rettung der Umwelt vor der Profitwirtschaft erfolgreich weiter geführt werden kann.