Antifa-Protest

Antifa-Protest

Eisenacher sind antifaschistisch

Die MLPD, Teil des „Bündnis gegen Rechts“ in Eisenach hatte beschlossen, sich nicht in die Demonstration der Antifa letzte Woche einzureihen, zu der unter dem Motto "Wartburgstadt ins Wanken bringen“ aufgerufen wurde.

Korrespondenz aus Eisenach
Eisenacher sind antifaschistisch
Aus der Demo heraus erfolgte die Attacke auf die im Vordergund angebrachten Plakate und Fahnen (rf-foto)

Aus der Presseerklärung der Initiatoren konnte man ganz klar die Handschrift der Antideutschen erkennen. Die Anmelderin – Katharina König-Preuss – ist bekennende Antideutsche. Die Antideutschen werfen den Eisenachern eine „rechte Hegemonie“ vor, was soviel bedeutet, als dass es eine Vorherrschaft der Rechten in Eisenach geben würde.

 

Die Mehrheit der Eisenacher Bevölkerung ist antifaschistisch! So demonstrierten letzten April 450 Eisenacher Bürgerinnen und Bürger in der ganzen Bandbreite von Religion bis Revolution – also von der evangelischen Gemeinde bis zur MLPD – gemeinsam unter dem Motto „Eisenach ist bunt“. Auch die Arbeiterinnen und Arbeiter von Opel demonstrierten bei ihrem Streik ihre klare antifaschistische Grundhaltung, in dem sie den faschistoiden AfD-Politiker Höcke davonjagten.

Aggressive Attacke auf MLPD und REBELL

Zugleich gibt es natürlich Eisenacher, die von der Rechtsentwicklung der Regierung und aller bürgerlicher Parteien beeinflusst sind. Genau deshalb war es für die MLPD keine Option, sich nicht an den antifaschistischen Protesten zu beteiligen. Stattdessen entschieden wir uns für einen Hotspot mit offenem Mikrofon und der neuen MLPD-Broschüre ''Anti-Deutsche' - links blinken, scharf rechts abbiegen' an der Ecke Wartburgallee/Uferstraße.

 

Dort machten wir klar, dass Marxisten-Leninisten von ihrer ganzen Weltanschauung durch und durch Antifaschisten sind. Daraufhin wurden einige Demonstrationsteilnehmer aggressiv und stürmten auf die am Geländer des Fußgängerwegs befestigten Plakate sowie die dort ebenfalls angebrachte REBELL- und MLPD-Fahne zu.

Kopfschütteln unter Passanten

In Sekundenschnelle zerstörten sie ausgerechnet unser  Wahlplakat mit der Aufschrift „Für das Verbot aller faschistischen Organisationen“ und trampelten auf der MLPD-Fahne herum. Dass sie uns selber nicht angegriffen haben, war vermutlich nur dem dazwischenliegenden Geländer geschuldet. Wir haben natürlich Anzeige wegen Sachbeschädigung gestellt. Deutlicher kann man seine eigene Argumentationsarmut gar nicht zum Ausdruck bringen.

 

Im Unterschied dazu stieß unsere Aktion bei vielen Passanten auf positive Resonanz, während die Attacke auf MLPD und REBELL überwiegend verurteilt wurde - sogar bis in Kreise der Polizei.