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Niederlage für Opel und Staatsanwaltschaft: Opelaner dürfen sich bei MLPD informieren

4. März 2017: Betriebsversammlung der Bochumer Opelaner im Saalbau Witten.

Korrespondenz aus Bochum
Niederlage für Opel und Staatsanwaltschaft: Opelaner dürfen sich bei MLPD informieren
Der Platz vor dem Saalbau in Witten (foto: Marku1988 (CC BY 3.0))

Am Infotisch der MLPD wird unter anderem die Broschüre der MLPD über die kriminelle Abgasmanipulation verteilt. Dass dies die Personalabteilung von Opel nicht erfreut, ist „normal“. Wo kämen wir hin, wenn sich Opelaner über grundsätzliche Alternativen zu diesem System informieren! Dass die Leitung der Saalbau Witten GmbH gegen den Verantwortlichen MLPD-Genossen Christoph Schweitzer eine Anzeige erstattet, ist schon weniger normal. Zumal das Unternehmen der Stadt gehört. Sollte die freie Fläche nicht frei für demokratische Grundrechte sein?

Respekt für die MLPD

Die meisten Opelanerinnen und Opelaner hatten ihren Spaß und äußerten Respekt, dass die MLPD die Infotische weiter durchführte. Mit der arroganten Personalchefin haben sie eh noch offene Rechnungen. Dieser half auch die Schützenhilfe der Bochumer Staatsanwaltschaft nicht, die den Vorgang zur Anklage brachte. Wenn es um den Abbau demokratischer Rechte und gegen Revolutionärinnen und Revolutionäre geht – da wollten manche Staatsanwälte offenbar stramm dabei sein.

Einstellung des Verfahrens auf Staatskosten

Prozessbeobachter, Redebeiträge auf Betriebsversammlungen, Flugblätter und Sympathieerklärungen - auf welcher Seite die Masse der Leute steht, war nicht zu übersehen. Die Staatsanwaltschaft brauchte zig Seiten „Schriftverkehr“, drei Gerichtstermine und zwei Jahre – um jetzt der Einstellung des Verfahrens auf Kosten der Staatskasse zuzustimmen. Ein Sieg für die Opelanerinnen und Opelaner, die MLPD und die Verteidigung demokratischer Rechte!