Stuttgart

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Automobilarbeiter grüßen Fridays for Future

Am vergangenen Freitag, 29. März, kamen bei strahlendem Wetter und bester, kämpferischer Laune zirka 300 Schülerinnen und Schüler, Studentinnen, Studenten und Erwachsene zur mittlerweile zwölften Fridays-for-Future-Aktion vors Stuttgarter Rathaus.

Korrespondenz

Viele selbstgemachte Schilder prägten wieder das Bild, dazwischen das Transparent der MLPD: „Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft“. Etwas neues war, dass eine Daimler-Arbeiterin und ein Daimler-Arbeiter – früher selber in der Schülerbewegung aktiv – zu den Jugendlichen sprachen. Sie beglückwünschten die Schülerinnen, Schüler, Studentinnen und Studenten zu ihrem Mut und ihrer Hartnäckigkeit und betonten, wie wichtig es ist, dass die Jugend-und Umweltbewegung und die Arbeiterbewegung zusammenkommen - gerade hier in Stuttgart, wo die Automobilindustrie sitzt.

 

Denn die Arbeiter in den großen Konzernen sind eine wirkungsvolle Kraft: „Wenn wir streiken, gehts den Konzernherren an den Profit. Wir kämpfen für Arbeitsplätze und Umweltschutz.“ Sie schlugen unter großem Beifall vor, Fridays for Future könnte doch mal eine Demo zum Cannstatter Haupttor von Daimler machen. „Da sitzen unserer Chefs, die sind mit Hauptverursacher der Klimakatastrophe“. Sie würden dann dafür sorgen, dass die Daimlerarbeiter dazu kommen. Das Orga-Team will sich den Vorschlag überlegen.