Autokartell

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BMW, Daimler und VW haben nachweislich Absprachen in Sachen Abgasbetrug getroffen

BMW, Daimler und VW haben nach Erkenntnissen von Ermittlern der EU-Kommission illegale Absprachen zu Technologien der "Abgasreinigung" getroffen. Dies teilte die EU-Kommission auf Basis eines vorläufigen Ergebnisses der Ermittlungen mit. Die Behörde forderte die Konzerne zu einer Stellungnahme auf. Ihnen droht eine Strafe in Milliardenhöhe. Im Einzelnen sollen sich die Autobauer bei der Einführung von SCR-Katalysatoren für Dieselmotoren und von Feinstaub-Partikelfiltern für Benzinmotoren (OPF) unerlaubterweise abgesprochen haben. Diese Absprachen seien bei Treffen der Automobilhersteller in den sogenannten 5er-Kreisen getroffen worden.

 

Diese Erkenntnis hätten die Ermittler schon sehr viel früher haben können. Rote Fahne News-Leser wissen mehr! In einem der zahlreichen Artikel zum Thema ("Arbeiter in die Offensive gegen das Betrugssystem der Autobauer") ist z. B. am 22. Juli 2017 zu lesen: "Ein Kollege, der in einem der genannten Konzerne arbeitete, gegenüber der ROTEN FAHNE: 'Im Arbeitskreis 'Industriebaukasten' ging es z.B. um den weltweiten Aufbau von Plattformen und Modulen. Der Arbeitskreis wurde führend geleitet von der Entwicklungsabteilung und dem Materialeinkauf. Da wurde ein Auto von oben bis unten durchgearbeitet, bis zur letzten Schraube!'"