Seenotrettung

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"Sea-Eye" fordert Aufnahme der Flüchtlinge von "Alan Kurdi"

Seenotretter an Bord der „Alan Kurdi“ haben 64 Menschen vor der libyschen Mittelmeerküste gerettet, darunter zwölf Frauen, ein Kleinkind und ein Baby. Ein weiteres Boot mit 50 Menschen an Bord, darunter drei Kindern, wird seit Montagnacht vermisst. Die libysche Küstenwache blieb völlig untätig. Dies meldete die Regensburger Rettungsorganisation „Sea-Eye". Sie fordert, dass die Flüchtlinge von der "Alan Kurdi" so schnell wie möglich in einen sicheren Hafen gebracht werden. Einige deutsche Städte haben sich bereit erklärt, die Flüchtlinge aufzunehmen. Innenminister Horst Seehofer (CSU) steht unter Zugzwang.