Erderwärmung

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Eisnachschub kommt in der Arktis nicht an

In den russischen Randmeeren des Arktischen Ozeans entsteht laut den Forschern vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung im Winter fortwährend Meereis, auch weil dort die Lufttemperaturen extrem niedrig sind - bis zu minus 40 Grad. Ein starker, ablandiger Wind schiebt dann das im Flachwasser gebildete junge Eis auf das Meer hinaus. Vor rund 20 Jahren erreichte noch etwa die Hälfte des in den Randmeeren gebildeten Eises die zentrale Arktis. Mittlerweile seien es nur noch 20 Prozent.

 

Quelle: Scientific Reports