Mannheim

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Solidaritätsdemonstration "Hände weg von Rojava"

Insgesamt hatten 34 Organisationen und Parteien zur Demo „Hände weg von Rojava“ aufgerufen, die am Samstag, 30. März, durch die gut belebte Mannheimer Innenstadt zog. Obwohl das Wetter fast sommerlich schön war, nahmen insgesamt nur zirka 300 Personen teil.

Korrespondenz aus Mannheim

Trotz der Beteiligung, die wie gesagt geringer ausfiel als erwartet,  war es eine kämpferische Demonstration - vor allem gegen das Erdoğan-Regime. Zu Beginn sprach die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Gökay Akbulut. Sie kritisierte insbesondere die bundesdeutsche Rüstungspolitik gegenüber der Türkei. Weitere Rednerinnen und Redner griffen während des Demozuges die fortschrittliche Frauenpolitik in Rojava (Nordsyrien) auf und stellten sie der frauenfeindlichen Politik der Türkei entgegen.

 

Auch die Repressionspolitik der deutschen Regierung nach § 129 StGB wurde im Gespräch mit Kritikern am Erdoğan-Regime gegeißelt. Der Vertreter der MLPD hob die notwendige internationale Solidarität mit dem kurdischen Volk hervor und betonte die Einheit der MLPD mit dem kurdischen Befreiungskampf in Wort und Tat. Im Vorbereitungskomitee hatte es der Vertreter der MLPD erreicht, dass alle damit einverstanden waren, Spenden für „Medizin für Rojava“ zu sammeln. Und so kamen über 280 Euro zusammen. Das war ein guter Erfolg. Auch verkauften wir viele Rote Fahne Magazine und führten noch mehr Gespräche. Die Offenheit für unsere Arbeit war deutlich zu spüren.