Villingen-Schwenningen

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Fridays for Future: Villingen-Schwenningen reiht sich in den weltweiten Protest gegen Klimazerstörung ein

Bei strömendem Regen versammelten sich am „Global Strike for Future“ (weltweiter Streik für die Zukunft) am 15. März ca. 450 Schülerinnen, Schüler und einige Erwachsene in Villingen.

Korrespondenz
Fridays for Future: Villingen-Schwenningen reiht sich in den weltweiten Protest gegen Klimazerstörung ein
Kämpferische Stimmung beim Fridays-for-Future-Aktionstag in Villingen-Schweningen (rf-foto)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Fridays-for-Future-Aktion am 15. März kamen aus den verschiedensten Schulen aus dem ganzen Kreisgebiet. Vielfältige Schilder drückten die Kreativität der Jugendlichen im Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe aus.

 

Nach einer kurzen Auftaktkundgebung ging es in einem Demonstrationszug, laut Parolen rufend, durch die Innenstadt. Zwei weitere Kundgebungen wurden von verschiedenen jungen Rednern genutzt, die Dringlichkeit des Anliegens deutlich zu machen. Sie versprachen auch, selbst den Schutz der Umwelt anzupacken durch Gebrauch von weniger Plastik oder bewusstem Einkauf von Klamotten oder Lebensmitteln.

 

Öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad sollen vermehrt genutzt werden, statt sich mit dem Auto von den Eltern chauffieren zu lassen. Wir Genossinnen und Genossen diskutierten mit einigen Schülerinnen und Schülern anhand des REBELL-Flugblatts „One solution – Revolution“ über die Notwendigkeit, den Umweltkampf organisiert anzupacken und das ganze auf Profit ausgerichtete System ins Visier zu nehmen. Eine ältere Teilnehmerin solidarisierte sich mit den Jugendlichen und betonte den notwendigen gemeinsamen Kampf gegen die Regierung, die statt Umweltschutzmaßnahmen die Erhöhung der Grenzwerte für Stickoxide in den Städten anstrebt, um Fahrverbote zu verhindern.