Esslingen

Esslingen

Fridays for Future: Antikommunisten werden massiv

Am 5. April waren einzelne Mitglieder der Umweltgewerkschaft mit einem Transparent bei der erstmals in Esslingen durchgeführten Fridays-for-Future-Aktion (FFF).

Korrespondenz

Das Transparent hatte die Aufschrift: "Gemeinsam die Erde vor dem Kollaps retten. - Offensiv mit der www.umweltgewerkschaft.org". Es wurde zu Beginn der Demo entfaltet und am Ende des Zugs mitgetragen. Dabei fotografierte uns hektisch ein zirka 40-Jähriger. Auf die Frage, für wenn er fotografiere, teilte er mir mit: "Für eine Kampagne gegen die MLPD." Auf die Frage, ob er zu den Veranstaltern gehöre, meinte er sinngemäß, dass er von einem ganz anderen Unternehmen sei, worüber wir uns noch wundern würden.

 

Im Verlauf wurden wir von einzelnen antikommunistischen Vertretern der örtlichen Umweltbewegung ständig beschimpft und es wurde versucht, uns aus der Demo zu drängen. Wir wären "stalinistische Faschisten", die Umweltgewerkschaft eine Tarnorganisation der MLPD, um die Umweltbewegung zu infiltrieren, und nun schreckten wir nicht einmal davor zurück, Kinder und Jugendliche zu missbrauchen. Einige mitlaufende Parteigänger der Grünen stimmten da mit ein. Weder Polizei noch die jugendlichen Organisatoren waren dabei beteiligt.

 

Ausgangspunkt war ein Redebeitrag, den ich gleich zu Beginn halten durfte und den ich vorab angemeldet hatte. Dass dieser unter den Jugendlichen Beifall fand, scheint die Antikommunisten richtig angestachelt zu haben. Ein ortsbekannter antikommunistischer Spezialaktivist, versuchte sogar körperlichen Druck.