Witten

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Fridays-for-Future-Demo: Begeisternd, aufrüttelnd, kämpferisch

Am 5. April trafen sich ab 10 Uhr ca. 90 Schülerinnen und Schüler, einige solidarische Unterstützerinnen und Unterstützer, die unverkennbar keine Schülerinnen und Schüler waren, einzelne Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Unterstützerinnen und Unterstützer des rebellischen Aufbegehrens der Jugendlichen gegen die skrupellosen Vernichter unserer Lebensgrundlagen auf dem Rathausplatz in Witten.

Korrespondenz

Diesmal waren auch wieder viele „Erstdemonstrantinnen und -demonstranten“, Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen zehn und 14 mutig und voller Einsatz mit dabei.

 

Der Rathausplatz wurde in bunten Farben mit Forderungen gegen die „Klimaschädlinge“, gegen die ungehemmte Verbrennung fossiler Energieträger, gegen Atomkraft, mit Forderungen gegen die Profiteure in den Konzernetagen der Energiekonzerne, mit Losungen für die Rettung unserer natürlichen Umwelt fantasievoll verziert. Und wieder die Erfahrung: kein Verantwortlicher aus Politik oder Wirtschaft traute sich unter die Jugendlichen.

Einzelne schlossen sich spontan an

Gemeinsam wurden für die anschließende Demo durch die Stadt Parolen eingeübt, die große Aufmerksamkeit und Sympathie in der Bevölkerung erregten. Einzelne schlossen sich spontan an: „Wir saßen im Cafe, hörten die Parolen, da schlossen wir uns direkt an, das ist doch eine gute Sache!“

Einladung zum 19. Internationalen Pfingstjugendtreffen

Mit ein paar Freundinnen, Freunden, Genossinnen und Genossen der MLPD luden wir für das 19. Internationale Pfingstjugendtreffen in Thüringen am 8./9. Juni und für die Vorbereitungsgruppe zur Teilnahme am Pfingstjugendtreffen am 16. April im „Treff International“ in der Bahnhofstraße 70 in Witten ein. Dieses Event der rebellischen Jugend mit internationaler Beteiligung wird natürlich auch einen Schwerpunkt auf den Erfahrungsaustausch unter den Fridays-for-Future-Kämpferinnen- und Kämpfern legen. Wir ließen uns bei dieser Werbung nicht von den nervigen Störmanövern einiger selbsternannter „Führer“ abhalten, die allen Ernstes diese hochpolitische Aktion als „neutral“ und unpolitisch klein reden wollten, aber selbst nicht den „Arsch in der Hose“ hatten zuzugeben, dass sie selbst Vertreter von SDAJ und Grünen- oder BUND-Jugend sind. Mit ihrer Spalterei wollen sie dafür sorgen, dass eine revolutionäre Perspektive aus den Schülerprotesten herausgehalten wird. Objektiv – ohne dies selbst zu erkennen - spielen sie die Rolle des „Arztes am Krankenbett“ des Kapitalismus, lenken in die Sackgasse eines für das allein herrschende internationale Finanzkapital ungefährlichen Protestes. Nicht unwichtig sind in diesem Zusammenhang die politische Großwetterlage und die manipulierten Meinungsumfragen: „Die Koalition von CDU und SPD ist out – eine Regierungsmehrheit von CDU/CSU und Grünen wäre wahrscheinlicher als die alte Merkelregierung.“ Dafür werden die Grünen gerade auf allen Kanälen gepusht.

 

Die Mehrheit der Jugendlichen, mit denen wir sprachen, hatten kein Verständnis für das Theater der selbstherrlichen Anführer.