Villingen-Schwenningen

Villingen-Schwenningen

Am Erfolg der Anti-AKW-Proteste Beispiel nehmen

Diesen Freitag, 5. April, fand die vierte Fridays-for-Future-Demonstration in Schwenningen statt.

Korrespondenz

Weniger als bisher, ca. 120 Schülerinnen und Schüler, auch aus der 5. Klasse, aber mehr Erwachsene als bei den letzten Demonstrationen, fanden sich vor dem Bahnhof Schwenningen ein. Bei der Eröffnungskundgebung wurde unter anderem die schon bekannte Parole gerufen: „Streik in der Schule, Streik in der Fabrik – das ist unsre Antwort auf Eure Politik!“

 

Ein älterer Teilnehmer beglückwünschte die Jugend zu ihrer Aktivität. Er berichtete, dass er selbst früher gegen den NATO-Doppelbeschluss und die weitere Aufrüstung mit Atomwaffen demonstriert habe, wie auch für die Stilllegung der Atomkraftwerke. Das habe auch (teilweisen) Erfolg gehabt bei einer Million Demonstranten. Darauf, dass solche (Teil-)Erfolge immer wieder zunichte gemacht wurden, wenn man nicht weiter am Ball blieb und sich organisierte, ging er leider nicht ein.

 

Mit der Begründung, sie hätten die Demo ohne Flugblätter angemeldet, wurde das Verteilen des Flugblatts der MLPD „Nicht nur freitags: Rebellion für die Zukunft!“ unter den Demonstrantinnen und Demonstranten nach kurzer Zeit mit Unterstützung der Polizei verhindert. Die Zusicherung, dass es immer als Flugblatt der MLPD und nicht der Organisatoren verteilt werde, genügte den Organisatoren nicht.