Gelsenkirchen

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Wir kämpfen für eine Zukunft, für die es sich zu lernen lohnt

Am 5. April fand unsere vierte FFF-Aktion auf dem Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen statt.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen

Wie letztes Mal beschlossen, trafen wir uns dieses Mal um 14 Uhr zu einer kleineren Kundgebung. Es gab eine große gespannte Leine, an der Fragen hingen wie: „Gründe, freitags auf die Straße zu gehen“ oder „Was wünscht ihr euch für die Zukunft?“.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und alle, die vorbeikamen, konnten ihre Meinungen dazu aufschreiben und diese wurden dann an die Wäscheleine gehängt. Später wurde alles vorgelesen: „Freiheit für die Tiere.“ „Keine Käfighaltung.“ „Mehr Elektroautos bauen lassen für jeden!“ “Ich wünsche mir eine Zukunft, in der der Mensch und die Natur im Mittelpunkt stehen und nicht das Geld!“, so lauteten zum Beispiel einige der Wünsche und Forderungen.

 

Es waren insgesamt etwa 15 Leute bei der Aktion. Alle haben zum Gelingen beigetragen, sei es beim Moderieren, Aufbauen, Malen, Leute ansprechen, Flyer verteilen oder diskutieren.

 

Es haben uns auch einige angesprochen, warum es immer noch zwei FFF-Aktionen in Gelsenkirchen gibt, eine wäre doch besser. Wir fänden eine gemeinsame auch besser. Die Spaltung ging ja auch nicht von uns aus. Es haben sich Leute abgesprochen, die persönlich was gegen REBELL und MLPD haben und keine Kapitalismuskritik in der Bewegung wollen.

 

Eine junge Kollegin, die gerade vorbei kam, meinte zu der Argumentation der Spalter, dass es um die Umwelt gehe und nicht um Kapitalismuskritik: „Das ist doch genauso bescheuert, wenn man sagen würde, im Kampf gegen den Sexismus darf ich den Kapitalismus nicht kritisieren. Das sind doch zwei Seiten derselben Medaille.“

 

Das Vorbereitungstreffen im Jugendzentrum CHE findet am Donnerstag, 11. April, um 18 Uhr, statt. Jeder ist dazu herzlich eingeladen.