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Internationalistisches Bündnis tritt bei Ostermarsch gemeinsam auf

Traditionell findet der Ostermarsch in Hamburg erst am Ostermontag statt. Rund 4.000 Menschen waren nach Angaben der Veranstalter gekommen - die seit vielen Jahren größte Teilnehmerzahl.

Korrespondenz aus Hamburg
Internationalistisches Bündnis tritt bei Ostermarsch gemeinsam auf
Iranische Revolutionäre im Block des Internationalistischen Bündnisses (Foto: RF)

Der Grund dafür liegt in der breiten Unterstützung durch viele Kräfte aus unterschiedlichen Bewegungen - so aus der Friedensbewegung, der Solidaritätsbewegung für die Kämpfe der Gelbwesten in Frankreich, der „Fridays For Future“- Bewegung sowie von verschiedenen internationalen revolutionären Organisationen.


Neu war, dass es gelang, einen kämpferischen Block des Internationalistischen Bündnisses zu organisieren: so demonstrierten gemeinsam viele Genossen der ATIK, der MLPD, des Jugendverbands REBELL, der Umweltgewerkschaft, der kämpferischen Frauenbewegung sowie iranische Revolutionäre.

Airbus-Betriebsrat kritisiert Profitlogik des Konzerns

Am Lautsprecherwagen der Musikgruppe Pepperoni wurde zwischen den Liedern ein kämpferisches offenes Mikrophon des Bündnisses organisiert. Da sprach unter anderem auch ein Betriebsrat von Airbus. Er ging darauf ein, dass Airbus-Manager die "Lockerung" bei Rüstungsexporten vor allem gegenüber Saudi-Arabien fordern und kritisierte scharf die Profitlogik des Konzerns.


MLPD-Mitglieder verteilten die Mai-Aufrufe der Partei, verkauften das Rote Fahne-Magazin, stellten neue Kontakte zu interessierten Jugendlichen her und warben für neue Mitglieder in der Partei.

Generalprobe für den 1. Mai

Alles in allem war dieser Ostermarsch eine gelungene Generalprobe für den 1. Mai. Denn auf der Mai-Demonstration des DGB wird sich das Internationalistische Bündnis mit weiteren Kräfte wie der ADHK und dem Bündnis gegen imperialistische Aggression beteiligen - mit einem gemeinsamen Block, mit vereinheitlichten Losungen und Regeln für das Auftreten.