Solingen

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Dreiste Aktion der AfD am 1. Mai gescheitert

Der 1. Mai in Solingen des DGB war von einer deutlich kämpferischen Stimmung geprägt als im letzten Jahr. Dafür sorgte auch die AfD.

Korrespondenz aus Solingen
Dreiste Aktion der AfD am 1. Mai gescheitert
Kinder finanzieren ihr Pfingsjugendtreffen (Foto: RF)

Die AfD hatte provokativ den ganzen Platz am frühen Morgen mit ihren Plakaten zugepflastert. Die Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) gaben die Losung aus, alle Plakate mit Plakaten der jeweiligen Stände zu zu hängen. Das wurde sofort befolgt, als erstes von einem Kollegen, weitere folgten. Daraufhin rief die AfD die Polizei. Personalien wurden aufgenommen. Die Polizei drohte mit dem Abbruch der Maifeier, wenn nicht die Plakate entfernt werden. Sie wurden nicht entfernt, die Maifeier fand auch statt.

 

Ein kämpferischer Block mit SDAJ, MLPD und Solingen Aktiv rief Parolen. Erstmals gab es einen Zwischenhalt an der Wohnung des ehemaligen kommunistischen Redakteurs der bergischen Arbeiterstimme Max Leven, der in der Reichspogromnacht ermordet wurde. Dort wünscht sich eine Initiative ein antifaschistisches Mahnmal. Eine alte Tradition wurde wieder eingeführt: beim Einmarsch auf dem Kundgebungsplatz wurde die Internationale gesungen. Zur Freude vieler auch ältere Kolleginnen und Kollegen.

 

Eine Gruppe Kinder verkaufte für 140 Euro rote Nelken. Mit dem Überschuss wollen sie zur Finanzierung des Pfingstjugendtreffen beitragen. Die Rote Fahne Magazine waren bald ausverkauft. Es gibt deutlich mehr vertiefende Gespräche, auch zur Mitgliedschaft. Zur weiteren engeren Zusammenarbeit trugen sich mehrere Kollegen bei der MLPD ein. Sie wollen besucht werden.