1. Mai

1. Mai

Mannheim: "Die MLPD war stark vertreten"

Die Demo vom Gewerkschaftshaus in Mannheim zum Marktplatz, an der etwa 1.500 Kolleginnen und Kollegen teilnahmen, war laut und kämpferisch, begleitet von martialisch verkleideter Polizei.

Korrespondenz

Der kämpferischste Block wurde von den kurdischen und türkischen Kolleginnen und Kollegen sowie MLPD und REBELL zusammen mit der Montagsdemo gebildet. Eine Kollegin stellte später fest: „Die MLPD war stark vertreten!“

 

Die IG Metall-Jugend marschierte mit dem Haupttransparent ein: „Make Capitalism History“. Am Kundgebungsplatz nahmen dann gut 2.500 Kolleginnen und Kollegen teil – bei bestem Sommerwetter! Der "Pflegeblock", bestehend aus Pflegepersonal und Ärzten, trat bühnenreif als Computer verkleidet auf und beklagte die mangelnde Zeit für die Patienten und dass sie keine Roboter sein wollen. Die verschiedenen Redner/-innen von GEW und IG Metall-Jugend stellten sehr gut recherchierte Fakten aus der Arbeitswelt dar.

 

Großen Applaus bekam der ver.di-Geschäftsführer, als er berichtete, wie die Polizei einschritt: ein Mann zündete einen Rauchtopf; als die Polizei seine Personalien aufnehmen wollte, schritt ein DGB-Sekretär ein, weil der DGB dies selbst mit dem Mann klären wollte. Daraufhin warf die Polizei den Sekretär zu Boden und fesselte ihn mit Handschellen. Das rief die berechtigte Empörung aller Anwesenden hervor und zwang die Polizei zur Freilassung des DGB-Sekretärs. Die MLPD hängte ihr Transparent in der Mitte des Platzes auf und war mit Fahnen von REBELL und MLPD gut sichtbar. Auch Plakate hatten wir aufgestellt. Insgesamt konnten wir nach vielen Gesprächen ein gutes Resümee ziehen.