Hagen

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Polizeieinsatz gegen TBW-Kolleginnen und -Kollegen am 1. Mai

Am 1. Mai in Hagen sollte die klassenkämpferische Richtung auf keinen Fall zu Wort kommen. Zu den Methoden, mit denen der örtliche DGB-Versammlungsleiter diese zum Schweigen bringen wollte, berichtet ein Korrespondent:

Korrespondenz aus Hagen
Polizeieinsatz gegen TBW-Kolleginnen und -Kollegen am 1. Mai
Gegenüber den Polizeibeamten wurde eine spontane Kundgebung angemeldet und erfolgreich durchgeführt (rf-foto)

Schon die Auftaktkundgebung mit offenem Mikrofon wollte der Versammlungsleiter des DGB mit Hilfe der Polizei verhindern. Gegenüber den Polizeibeamten wurde jedoch eine spontane Kundgebung angemeldet - und erfolgreich durchgeführt.

TBW-Kolleginnen und -Kollegen setzten ihr Rederecht durch

Einen Höhepunkt der Repression gegen eine kämpferische Belegschaft war schließlich das Aufmarschieren von Polizei bei der Abschlusskundgebung des DGB: ausgerechnet die seit Monaten um ihre Arbeitsplätze kämpfenden Kolleginnen und Kollegen des Autozulieferers TBW sollten am Reden auf der Bühne gehindert werden (siehe Rote Fahne News).

 

Vergeblich! Die TBW-Kolleginnen und -Kollegen - unterstützt von vielen meist gewerkschaftlichen Kundgebungsteilnehmerinnen und Kundgebungsteilnehmern - setzten schließlich ihr Rederecht am Mikro auf der Bühne durch.