Witten

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Protest gegen AfD und antikommunistische Ausgrenzung

Bei einer Anti-AfD-Demonstration in Witten gab es gestern einen massiven Angriff von "Antideutschen" auf die MLPD.

Korrespondenz aus Witten

In Absprache mit Organisatoren eines Bündnisses, von dem die MLPD im Vorfeld ausgeschlossen wurde, versuchten die "Antideutschen" wie eine Schlägertruppe, die Parteifahne der MLPD zu stehlen und ihre Vertreter mit Rufen wie "Antisemiten raus" aus der Demonstration zu drängen. Das ist ihnen nicht gelungen.

MLPD verteidigt gleichberechtigte Zusammenarbeit

In dem Flugblatt, dass die MLPD zum Protest gegen ihren Ausschluss aus dem Bündnis veröffentlichte, heißt es unter anderem: "Es ist unbedingt richtig, dass breit zu einer Demon­stration und Kundgebung gegen den AFD-­Auftritt aufgerufen und mobilisiert wird. Nun will aber eine selbsternannte 'Mehrheit' des soziokulturellen Zentrums 'Trotz Allem' darüber entscheiden, wer gegen die AFD demonstrieren darf: MLPD und weitere Organisationen, mit denen sie auf überparteilicher Grundlage zusammenarbeitet, wurden in einem undemokratischen Akt aus dem Bündnis ausge­schlossen. ...


Die Spalter beugen sich zion­istischen und antideutschen Kräften, die den Freiheits­kampf des palästinensischen Volkes verunglimpfen, um die Kritik an der israelischen Regierung zu unter­drücken. ...


Die MLPD wird weiter die gleichberechtigte, über­parteiliche, antifaschistische, kämpferische und demokratische Zusammenarbeit verteidigen. Sie lässt sich von niemanden das Recht nehmen, in der Bewegung aktiv mitzuarbeiten, die Rebellion der Jugend zu organisieren, eine internationale Wider­standsfront aufzubauen und für den Sozialismus als gesellschaftliche Perspektive zu werben."

 

Hier der gesamte Text des Wittener MLPD-Flugblatts

 

Ein ausführlicherer Bericht über die Demonstration und den Protest gegen die Angriffe der "Antideutschen" folgt am Donnerstag.