1. Mai Göttingen

1. Mai Göttingen

"Voll ins Schwarze getroffen"

Im Vorfeld des 1. Mai gab es einen undemokratischen Ausschluss des Jugendverbands REBELL aus dem Jugendbündnis zur Vorbereitung des 1. Mai.¹

MLPD Göttingen

In Göttingen traten wir offensiv und kämpferisch zum 1. Mai auf. Ins Zentrum stellten wir die Mitgliedergewinnung für MLPD und REBELL mit dem neuen Flyer "Außergewöhnliche Zeiten erfordern mutige Entscheidungen". Viele, vor allem junge Menschen, waren an der MLPD und ihren Positionen interessiert und haben den Flyer genommen oder für das internationalistische Bündnis unterschrieben.

Viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter empört

Wegen des Ausschlusses des Jugendverbands REBELL aus dem Jugendbündnis zur Vorbereitung des 1. Mai schrieben wir einen Protestbrief und verteilten ihn breit - zusammen mit dem Maiaufruf der MLPD. Viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter waren empört über das Vorgehen und die Spaltung des Jugendbündnisses.

 

Es stellte sich heraus, dass die Falken zwar Widersprüche zum REBELL haben, aber nicht, wie auf dem Treffen vom ver.di-Jugendsekretär Pascal Heisterüber behauptet, deshalb aus dem Jugendbündnis austreten wollten oder es gar erpresst hätten. Zusammen möchten wir die Grundlage einer Zusammenarbeit zum 1. Mai im Vorfeld diskutieren.

Ausschluss des REBELL wurde kritisiert

Teile der IG-Metall-Jugend kritisierten den Ausschluss ebenso wie ver.di-Rentnerinnen und -Rentner, die IG-BAU-Jugend und viele andere aktive Gewerkschafter. Wir hatten viele Gespräche, in denen das Vorgehen kritisiert, aber auch unsere Standhaftigkeit gewürdigt wurde.

 

Scheinbar hat es im Nachgang des Auschlusses auch ein "Krisentreffen" der ver.di-Jugend Göttingen gegeben, in denen das Vorgehen von ver.di-Jugendsekretär Pascal Heisterüber kritisiert wurde. Mit welchem Ergebnis, können wir nicht sagen. Auffällig war auch, dass viele Mitglieder der ver.di-Jugend, mit denen wir sprachen, den sogenannten "Kooperationsbeschluss" gar nicht kannten. Ein Mitglied der ver.di-Jugend meinte, dass er sich nicht erinnern könne, dass zu einer solchen Landesbezirksjugendkonferenz eingeladen wurde oder sie Delegierte dafür gewählt hätten.

Einladung des DGB-Regionsgeschäftsführers

Wir haben mit unserem offensiven Auftreten voll ins Schwarze getroffen. Im Nachgang des 1. Mai hat der DGB-Regionsgeschäftsführer zu einem gemeinsamen Treffen  eingeladen, um Widersprüche zu diskutieren. Das nehmen wir gerne an und kämpfen dabei weiter für die Verteidigung von demokratischen Strukturen in den Gewerkschaften.