Kanada

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Airbus-Belegschaft lehnt Verschlechterungen ab

73 Prozent der rund 1.000 Beschäftigen bei Airbus Kanada (früher Bombardier in der Provinz Quebec) lehnten am 27. April den vorgelegten Tarifvertrag ab. Sie produzieren den Mittelsteckenjet A 220. 98,6 Prozent von ihnen gaben der Gewerkschaft International Association of Machinists (IAM) das Mandat für einen Streik. Der von den Kolleginnen und Kollegen abgelehnte Tarifvertrag wurde unter dem Motto „Sicherung der Arbeitsplätze“ verkauft. Er umfasste jedoch nur lächerliche 2 Prozent Lohnerhöhung, die Streichung von zwei der sechs bezahlten Krankheitstage, höhere Eigenleistungen für Medikamentenversicherung. Und er öffnete die Tür zur Ausgliederung von Werksteilen und Verschlechterungen bei den Renten.