Antifaschismus

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ICOR¹-Kundgebung am sowjetischen Ehrenmal

Zum 74. Jahrestag des Sieges über den Hitler-Faschismus, stieß die von der MLPD am 9. Mai organisierte Kundgebung „Für Frieden, Freiheit, echten Sozialismus“ auf großes Interesse unter den vielen Tausend Besucherinnen und Besuchern des sowjetischen Ehrenmals in Berlin-Treptow.

Korrespondenz aus Berlin
ICOR¹-Kundgebung am sowjetischen Ehrenmal
Großes Interesse bei der Kundgebung (rf-foto)

Schon beim musikalischen Vorprogramm der Kundgebung „Für Frieden, Freiheit, echten Sozialismus“ ergriff eine russische Frau die Initiative, gemeinsam mit weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern russische Lieder zu singen. Als zum Auftakt der Kundgebung dann von der Musikgruppe Nümmes die Lieder „Bella Ciao“ und „Die Moorsoldaten“ gesungen wurden, bildete sich ein großer Kreis von Menschen, der aufmerksam die Rede von Andrew Schlüter, dem Landesvorsitzenden der MLPD Ost, verfolgte.

Ein Ehrenmal für die entscheidende Rolle der Roten Armee bei der Befreiung vom Faschismus

Er sagte: „Die Treptower Gedenkstätte ist nicht nur ein Friedhof für über 7000 in der Schlacht um Berlin gefallene Soldaten der Roten Armee. Sie ist auch nicht nur ein Ehrenmal für die entscheidende Rolle der Roten Armee bei der Befreiung vom Faschismus. Sie ist unübersehbar auch eine Würdigung der Rolle Stalins, der nach dem frühen Tod Lenins jahrzehntelang den erfolgreichen Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion leitete und im Krieg auch der Oberbefehlshaber der Roten Armee war.“ Er ging auch auf die grundsätzlich veränderte Rolle des neuimperialistischen Russlands unter Wladimir Putin ein und widerlegte die bürgerliche Propaganda von der EU als angeblicher Friedensmacht.

Siemens-Kollege berichtete

Ein toller Beitrag war der Redebeitrag einer Rebellin über die Rolle der Jugend und des kommunistischen Jugendverbande beim Aufbau des Sozialismus und im Kampf gegen den Hitler-Faschismus. Ein Siemens-Kollege berichtete über den am gleichen Tage stattgefundenen Warnstreik im Turbinenwerk in Moabit und betonte besonders die Rolle des Industrieproletariats im Widerstand gegen den Hitler-Faschismus.

 

Es wurde dazu aufgerufen, selbst Mitglied der revolutionären Arbeiterpartei MLPD zu werden. Mehrere parteilose Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung ergriffen das Wort und schilderten zum Teil in bewegenden Worten ihre Gefühle an diesem Tag. Es wurde auch offen über kontroverse Standpunkte zur Einschätzung des heutigen Russlands und Stalins gesprochen. Ein Redebeitrag berichtete über die Aktivitäten der russischen ICOR-Organisiation Marxistisch-Leninistische Plattform und über den Protest gegen das staatliche Verbot des Tragens von Stalin-Porträts bei den Feierlichkeiten in Russland.

Errungenschaften der sozialistischen Umweltpolitik unter Lenin und Stalin

Es wurde in einem weiteren Beitrag auch über die Errungenschaften der sozialistischen Umweltpolitik unter Lenin und Stalin gesprochen und das Buch „Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung de Einheit von Mensch und Natur?“ von Stefan Engel, dem Leiter des theoretischen Organs der MLPD, REVOLUTIONÄRER WEG, wurde vorgestellt. Eine Vertreterin von „People to People“ stellte das Buch „Proletarischer Widerstand gegen Faschismus und Krieg“ vor. Mehrere Menschen gaben ihre Adresse und wollen mit der MLPD und dem REBELL näheren Kontakt haben. Die Kundgebung schloss ab mit dem gemeinsamen Singen der „Internationale“ in verschiedenen Sprachen.