Europawahl

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Spannender Wahlkampf in Leipzig und Frankfurt am Main

Die heiße Phase des Wahlkampfs der Internationalistischen Liste / MLPD lauft auf Hochtouren. Aktuell erreichten "Rote Fahne News" Berichte aus Leipzig und Frankfurt am Main:

Korrespondenzen
Spannender Wahlkampf in Leipzig und Frankfurt am Main
Lisa Gärtner, eine der Spitzenkandidaten, ständig in lebhafter Diskussion (rf-foto)

Am Dienstag, den 14. Mai, um 15.30 Uhr, sprach Lisa Gärtner auf einer Wahlkampfveranstaltung der Internationalistischen Liste / MLPD in der Leipziger Innenstadt. Nach einer kurzen Begrüßung entwickelte sie eine Kritik an der imperialistischen EU und und forderte die umstehenden Passanten auf, diesmal eine echte Alternative zu wählen.

Für ein sozialistisches und internationalistisches Europa der Völker

Alle Parteien betonen unbedingt, sich an das kapitalistische System zu halten. Das höchste der Gefühle ist die Feststellung das wir einen "Raubtierkapitalismus" hätten der nun unbedingt in einen "gezähmten Kapitalismus" verwandelt werden müsse. Lisa Gärtner hingegen sprach sich klar für ein sozialistisches und internationalistisches Europa der Völker aus, und widerlegte damit die Behauptung, das die Gegner der bisherigen EU Nationalisten seien und aus der rechten Ecke kämen.

 

Es gab sehr intensive Diskussionen und einige ernsthafte Kontakte von Jung und Alt die großes Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit hatten. Insgesamt ein gelungener Start.

Podiumsdiskussion mit Peter Weispfenning in Frankfurt am Main

Im türkischen Volkshaus "Halkevi" in Frankfurt am Main startete die Diskussionsveranstaltung zur Entstehung der neuimperialistischen Länder mit dem „Solidaritätslied“.


Auf dem Podium erläuterten die Referenten Peter Weispfenning, Mitglied des Zentralkomitees der MLPD und einer der Spitzenkandidaten für die Europawahlen 2019, und Jussuf Köse - Autor und Politiker - ihre Positionen zur Herausbildung einer Gruppe von 14 neuimperialistischen Ländern.

Kontroverse, sehr lebendige und solidarische Auseinandersetzung

Es gab mit Genossinnen und Genossen der Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Deutschland (ATIF), von der MLPD sowie Aktivistinnen und Aktivisten des Internationalistischen Bündnisses Rhein-Main, eine kontroverse, sehr lebendige und solidarische Auseinandersetzung um diese Qualifizierung der MLPD. Einheit bestand darüber, dass die von Lenin herausgearbeiteten fünf Merkmale des Imperialismus entsprechend der weltweiten, weiteren Entwicklung des Imperialismus überprüft und differenzierter bestimmt werden müssen.

 

Die Saalspende, für die weitere politische Arbeit und die Fahrtkosten der Referenten ergab 167,71 Euro. Es bestand allgemein der Wunsch, diese wichtige ideologisch-politische Auseinandersetzung weiterzuführen. Das nächste Mal in Form einer Podiumsdiskussion, wo der Darstellung der gegensätzlichen Positionen mehr Zeit zur Verfügung stehen soll.