Bangladesch
Linkes Bündnis protestiert gegen US-Aggression gegen Venezuela
Nach dem Putschversuch der selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó in Venezuela organisierte die Linke Demokratische Allianz von Bangladesch eine Demonstration vor dem Nationalen Presseclub in Dhaka.
In einer Korrespondenz aus Bangladesch heißt es: „Die Redner verurteilten die Haltung der Vereinten Nationen in der venezolanischen Krise, in der eine demokratisch gewählte Regierung ständig durch die Forderungen eines von den USA unterstützten Betrügers und die von ihnen inszenierten Putsche lächerlich gemacht wird. Die Ölvorkommen in Venezuela und der daraus resultierende Besitzanspruch der USA sind die eigentliche Ursache für diese ganze Situation.
Die Redner brachten ihre Solidarität mit den Bürgern Venezuelas und seiner rechtmäßigen Regierung in ihrem Kampf gegen die imperialistischen Kräfte zum Ausdruck. Auch das demonstrative Schweigen der Regierung von Bangladesch wurde scharf kritisiert.“
Zukunftsweisender Zusammenschluss
Das linke Bündnis, das sich zu den Parlamentswahlen in Bangladesh zusammengefunden hat, festigt sich in gemeinsamen Aktivitäten. Die Kommunistische Partei Bangladesch - Mitgliedsorganisation der ICOR - arbeitet darin mit der Sozialistischen Partei Bangladesch, der Revolutionären Arbeiterpartei Bangladesch, der Sozialistischen Partei Bangladesch (Marxist) und der Vereinigten Kommunistischen Liga Bangladesch zusammen für den gemeinsamen Kampf gegen die Rechtsentwicklung der Regierung.
Das ist genau der Weg, um auch die notwendige weltweite antiimperialistische und antifaschistische Einheitsfront herauszubilden. Der weltweite Aktionstag der ICOR am 16. Mai 2019 unter dem Motto „Hände weg von Venezuela!“ muss in diesem Sinn ein weltumspannende machtvolle Demonstration der antiimperialistischen und antifaschistischen Kräfte werden.