Fridays for Future

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Internationales Pfingstjugendtreffen heiß umkämpft

Am 24. Mai beteiligten sich in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) etwa 250 Menschen an der Demonstration zum internationalen "Fridays-for-Future"-Aktionstag.

Korrespondenz aus Ludwigsburg

Es waren vor allem Schülerinnen und Schüler. Ein Erstklässler war stolz, mit seinem Bruder aus der 4. Klasse und seiner Mutter dabei zu sein. Zwei Mütter berichteten, dass ihre Kinder eingeschüchtert wurden, wenn sie daran teilnehmen. Eine Lehrerin vom Otto-Hahn-Gymnasium drohte gar damit, dass das Mädchen schlechtere Noten für ihre mündliche Leistung bekommt - weil sie fehlt. Das geht gar nicht!

MLPD lud zum 19. Internationalen Pfingstjugendtreffen ein

Wir von der MLPD waren auch dabei und begannen Flyer zur Einladung für das 19. Internationale Pfingstjugendtreffen zu verteilen. Das Pfingstjugendtreffen als Forum für die Organisierung der Rebellion der Jugend an der ganzen Bandbreite der Bewegungen stieß auf Interesse.

 

Von Antifaschistinnen und Antifaschisten, der Gewerkschaftsjugend, kritischen und fortschrittlichen Leuten, von Umweltkämpferinnen und Umweltkämpfern bis zu Revolutionärinnen und Revolutionären - all diese Kräfte gilt es gegen die Regierung zu bündeln.

Versammlungsleiter Markus Moskau betätigt sich als Spalter

Dagegen schaltete sich der Versammlungsleiter, Markus Moskau, über Lautsprecher ein und erklärte, das Verteilen der Flyer sei unerwünscht: "Wir wollen das nicht." Wir sollten aufhören. Dabei muss man wissen, dass der junge Mann Kandidat der Linkspartei bei der Gemeinderatswahl ist. Schon auf vorherigen Aktionen hatte er erfolglos versucht, das Auftreten der MLPD zu unterbinden.

 

Auch bei weiteren Diskussionen gab es welche mit der Meinung: "Keine Parteien hier." Sollen sich jetzt alle Mitglieder von Parteien verleugnen, damit sie hier teilnehmen dürfen? Sollen sie selbst ihre Meinung zensieren danach, was der Versammlungsleitung genehm ist? Das bedeutet letztlich Spaltung, antikommunistische Ausgrenzung und Zersetzung der Bewegung!

Einschüchterungsversuche erfolglos

Im Gegensatz dazu heißt es im Flyer zum Pfingstjugendtreffen: "Jede*r ist herzlich willkommen (außer Rassisten und Faschisten) - egal welche Nationalität, ob Schüler, Student, Arbeiter oder Arbeitsloser - jung und alt gemeinsam. Das Programm wird so, wie wir es gemeinsam machen."

 

Wir ließen uns nicht einschüchtern und verteilten etwa 100 Flyer, führten viele Gespräche und konnten neue Kontakte knüpfen.

 

Infos zum 19. Internationalen Pfingstjugendtreffen