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MLPD Kreis Berlin Süd-Ost erklärt sich solidarisch mit Philip-Morris-Belegschaft

Der Kreis Berlin Süd-Ost der MLPD hat das folgende Solidaritätschreiben an die Belegschaft von Philip Morris Berlin geschickt (Auszüge):

Kreis Berlin Süd-Ost der MLPD

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Philip Morris. Wir versichern Euch unsere uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung im Kampf um Eure Arbeitsplätze.

 

Mit Empörung haben wir von der überfallartigen Ankündigung der Schließung der Zigarettenproduktion im Berliner Werk und dem Verlust von 950 Arbeitsplätzen erfahren. Offensichtlich hat Philip Morris gehörige Angst vor einer entsprechenden kämpferischen Antwort von Euch, wie sonst lässt sich dieser Überfall auf eure Lebensgrundlagen erklären.

 

Diese Methode reiht sich ein in eine ganze Reihe Angriffe auf Berliner Kollegen. Mit einem ähnlichen Überrumpelungsmanöver will Siemens über 80.000 Kollegen, davon etliche tausend in Berlin, aus dem Konzern an der Börse verhökern. Bei General Electrics in Marienfelde kämpfen 500 Kollegen gegen die Produktionsschließung. Wann trifft es die über 2500 Kollegen im Motorenwerk bei Daimler Marienfelde, angesichts der Umstellung auf Elektroautos?

 

Bei Siemens, Daimler und GE soll die sogenannte Energiewende als Grund herhalten. Bei Philip Morris der Rückgang des Zigarettenkonsums. Nein! Für uns Arbeiter gibt es keine Rechtfertigung für die Abwälzung der Folgen der Umstrukturierung auf unsere Schultern. Ergreift die Initiative für die Gewerkschaft NGG als Kampforganisation! Zurücknahme des Stilllegungsbeschlusses! ...

 

Hier gibt es das komplette Solidaritätsschreiben als pdf-Datei